Burg Wels, Sammlung Stadtgeschichte

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Stadtmuseum Wels - Burg / Stadtgeschichte, Landwirtschaftsgeschichte, Österreichisches Gebäckmuseum

Kontakt und Öffnungszeiten

Burggasse 13
4600 Wels

Registriertes Museum

Mitglied beim Verbund Oberösterreichischer Museen


www.oberoesterreich.at/wels

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 10:00 - 17:00 Uhr
Samstag: 14:00 - 17:00 Uhr
Sonntag und Feiertag: 10:00 - 16:00 Uhr
An Montagen sowie am 28. Februar, 1. März und 16., 17. April 2017 geschlossen.

Führungen und museumspädagogische Angebote nach Voranmeldung

Eintritt:
Einzeleintritt
Erwachsene: 4,70
Kinder, Senioren, Studenten, Präsenz- und Zivildiener: 2,10
Familienkarte: 9,50

Gruppenpreis
Erwachsene: 3,20
Kinder, Senioren, Studenten,
Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener: 1,60

Führungen: Anmeldung erforderlich
Führungsdauer: ca. 1,5 Std. (auch Teilbereiche können gezeigt werden)

Gruppen ab 20 Erwachsene:2,60 p. P.
Einzelpersonen pauschal: 31,20
Schülergruppe ab 10 Personen: 2,60 p. P.
Kindergartengruppe: kostenlos

Museumspädagogisches Programm
für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre: 3,70 p.P.
Kindergeburtstag im Museum (mit Betreuung; max. 11 Kinder): 85,80
Familienprogramm kostenlos (nur Eintrittspreis)

Auskunft:
Dr. Renate Miglbauer, Tel.: 07242/235-7350
Mag. Ingeborg Micko

Träger:
Stadt Wels

Veranstaltungen

  • Hautnah
    21.06.2017 - 26.11.2017, Wels

Beschreibung

Die Burg Wels, vor dem Jahr 1000 im Südosten der ehemaligen römischen Stadt Ovilavis errichtet, beherbergt heute eines der spannendsten Stadtmuseen Oberösterreichs. Die Burg, die ab dem 12. Jahrhundert im Besitz der Habsburger war und unter Kaiser Maximilian I. einen spätgotischen Umbau erfuhr, vermittelt heute ein interessantes Bild der Stadt- und Landwirtschaftsgeschichte. 1000 Jahre wechselvolle Geschichte der Stadt und ihrer Einwohner werden den Besucherinnen und Besuchern ausgehend vom Mittelalter über die Bauernkriege, Renaissance, Barock- und Biedermeierzeit bis zur Gegenwart anhand von Exponaten, Modellen und audiovisuellen Mitteln anschaulich vermittelt.

Stadtgeschichte
Die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte führt den Besucher chronologisch durch die Epochen der Stadtentwicklung mit ihren markanten politischen Einschnitten, vom Jahr ihrer ersten Erwähnung 776 an bis in die Zeitgeschichte. Aus der Zeit Kaiser Maximilians I., dem die Burg Wels gehörte und in der er auch 1519 starb, finden sich stumme Zeugen seines Wirkens und nehmen Bezug auf die besondere Bedeutung für die Stadt. Das Stadtrichterschwert, das Freiheitenbuch der Stadt oder das Modell des Leichenzugs des Letzten Ritters sind nur einige Exponate, die erwähnt werden müssen. Die Zeit der Bauernkriege wird durch einen gelungenen Multimedia-Einsatz lebendig. Die Epoche des Barock wird anhand der Zunftkultur und der reichhaltigen Kunst- und Kunstgewerbesammlung dokumentiert. Besonders hervorzuheben ist auch die Sammlung Krackowizer, die mit herausragenden Exponaten aus der Zeit des Biedermeier Aufmerksamkeit erregt. Das 19. Jahrhundert ist mit den Themen Wohnkultur, Verkehr, Wirtschaft und Stadtentwicklung ein weiterer Höhepunkt.

Agrargeschichtliche Sammlung
Wels und sein Umland sind seit jeher eng mit der Landwirtschaft verbunden und so findet sich im Stadtmuseum ein weiterer Schwerpunkt, nämlich die agrargeschichtliche Sammlung. Anders als Museen, die landwirtschaftliches Gerät und Kulturgut präsentieren, wird der Schwerpunkt bei der Präsentation von Objekten und Materialien im historischen und sozialen Kontext gesetzt. In dieser Art und Zusammensetzung zählt die Sammlung zu den bedeutendsten in Österreich. Die reiche Sammlung stellt die vielen Arbeitsweisen ebenso vor wie Hofformen, Werkzeuge und landwirtschaftliche Gerätschaften.

Das Interieur eines alten Kaufmannsladens der Welser Familie Blaimschein, präsentiert einen weiteren Anziehungspunkt - Wels als Handelsstadt.

Österreichisches Gebäckmuseum
Das Österreichische Gebäckmuseum präsentiert in einer sehr ansprechenden Präsentation eine reiche und einzigartige Gebildbrote-Sammlung, die auf Prof. Ernst Burgstaller zurückgeht. Die Formen der Gebildbrote unterscheiden sich nach den jeweiligen Festen im Jahreslauf. Beispielsweise bekamen die Knaben zur Osterzeit einen Osterstrizel, den Mädchen hingegen schenkte man geflochtene Kränze, so genannte Schiedeln. Ein weiteres Beispiel für die Wertschätzung des Brotes ist das traditionell in Oberösterreich bekannte Störibrot, das zur Weihnachtszeit in gemeinsamer Runde gegessen wurde und Kraft und Stärke symbolisiert.

Vermittlung - oder selbst die Geschichte erforschen

Die Vermittlungsprogramme mit dem Titel "Burgforscher" und "Wels als Marktstadt" sind altersgerecht aufbereitet. Ein besonderes Angebot wartet auf Familien: mit einer Tasche, die an der Kassa des Museums abgeholt werden kann, beginnt man seine Rätselreise durch das Museum. In der Tasche finden sich als Unterstützung für so manche Frage auch Lupe, Messband und CD-Player, um beispielsweise die Fragen zu klären, wie Kinder im Biedermeier spielten oder was in früheren Zeiten Schweine auf dem Stadtplatz machten. Oder man macht sich auf die Suche, wenn es gilt, anstelle einer Milch-Tetrapackung den Milchbehälter früherer Jahrzehnte in den Ausstellungsräumen zu suchen.

Das Angebot des Welser Stadtmuseums wird durch einen Museumsshop, eine umfangreiche Bibliothek und eine vielfältige Publikationstätigkeit ergänzt.

Linktipp Forum Oberösterreich Geschichte
Beitrag zur Zeit Kaiser Maximilians I. in Oberösterreich
Beitrag zur Verwaltung und Gerichtsbarkeit in Linz, Wels, Steyr
Virtueller Rundgang durch die Sonderausstellung "Tonspuren - Geschichte des Hafnerhandwerks in Oberösterreich" in den Stadtmuseen Wels - Burg (1. Juni-4. November 2007)
Virtueller Rundgang durch die Sonderausstellung "Das bisschen Haushalt ... - Geräte und Techniken im Wandel"
in den Stadtmuseen Wels - Burg (25. Juni-26. Oktober 2008)

Dokumentation zur Sonderausstellung "Wels 1938" in den Stadtmuseen Wels - Burg (5. Juni bis 27. Oktober 2013)

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Burggasse 13
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