Biologiezentrum Linz des OÖ. Landesmuseums

Kontakt und Öffnungszeiten

J.-W.-Klein-Straße 73
4040 Linz

Ausgezeichnet mit dem
Österreichischen Museumsgütesiegel

Registriertes Museum

Mitglied beim Verbund Oberösterreichischer Museen


www.oberoesterreich.at/linz

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9:00 - 17:00 Uhr
Sonntag und Feiertag 10:00 - 17:00 Uhr

Eintritt:
Sonderausstellung & Ökopark: Freier Eintritt

Bei Führungskarte nur Barzahlung möglich
Erwachsene (1 Stunde): 3,00
Erwachsene (1,5 Stunde): 4,00
Kinder/Jugendliche (1 Stunde): 3,00
Kinder/Jugendliche (1,5 Stunden): 4,00

Natur-Werkstatt:
Kinder: 5,00

Geburtstagsfeier (max. 10 Kinder): 100,00 Geburtstagsfeier (max. 10 Kinder) am Sonn- und Feiertag: 140,00

Auskunft:
Mag. Fritz Gusenleitner

Träger:
Land Oberösterreich

Veranstaltungen

Beschreibung

Die wissenschaftlichen Sammlungen des Oberösterreichischen Landesmuseums haben ihren Ursprung im Gründungsjahr des Museums im Jahre 1833. Während vorerst praktische Aspekte wie Schädlinge, Unkräuter oder Abnormitäten das Sammlungsziel darstellten und darüber hinaus eine Arche Noah im Zentrum des Interesses stand, wurde erst später der wissenschaftliche Wert von Sammlungen einschließlich ihrer Funddaten erkannt. Waren es im 19. Jahrhundert ehrenamtliche Sammlungsbetreuer, die für den Ausbau und den Erhalt der Sammlungen sorgten, wurde 1914 mit der Einstellung eines ausgebildeten Naturwissenschaftlers der Grundstein für eine professionelle Sammlungsführung gelegt. Die Trennung in mehrere Abteilungen und die Abtrennung der Erdwissenschaften vollzog sich erst in späteren Jahren.

Die folgende Aufteilung der biologischen Sammlungen in Wirbeltiere einerseits und Botanik/Evertebrata andererseits war personell und nicht fachlich begründet. Erst 1974 wurde der Sammlungskomplex Botanik/Evertebrata zweigeteilt. In weiterer Folge wurde 1992 die Sammlung Evertebrata in Entomologie und Evertebrata varia getrennt. 1993 wurde schließlich in unmittelbarer Nähe zur Johannes Kepler Universität das Biologiezentrum eröffnet, das die wissenschaftlichen Einrichtungen und Sammlungen für Botanik und Zoologie beherbergt. Auf 200m² Ausstellungsfläche werden regelmäßig naturwissenschaftliche, in spezieller Weise pädagogisch aufbereitete Sonderausstellungen gezeigt.

Der Ökopark
Das ca. 1 ha große Grundstück rund um das Gebäude des Biologiezentrums wurde seit der Übersiedlung der naturwissenschaftlichen Sammlungen aus dem Francisco Carolinum (1993) als Ökopark konzipiert und steht den Besuchern zu Studien-, Beobachtungs- und Erholungszwecken zur Verfügung. Zusätzlich widmet sich der Ökopark neben wissenschaftlichen Aufgaben zunehmend auch als Stätte für den Erhalt von in Oberösterreich bedrohten Tier- und Pflanzenarten. So werden etwa im Ökopark zur Zeit von den wenigen, in Oberösterreich vorhandenen Populationen der Küchenschelle Pflanzen aus Samen zur Wiederauspflanzung vermehrt.

Die ZOBODAT
Seit 1999 unterhält das Biologiezentrum auch die"Zoologisch-Botanische Datenbank", kurz ZOBODAT, die 1972 von Univ.-Prof. Dr. Ernst Rudolf Reichl gegründet wurde.

"Die Datenbank beinhaltet Daten zur Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten und diverse unterstützende Bibliotheken wie ein Literaturangebot von rund 2 Millionen Seiten sowie digitale biografische Dokumente zu österreicheichischen Naturwissenschaftern."

Die Mehrzahl der Daten bezieht sich traditionell auf Insekten und geografisch auf Österreich. ZOBODAT ist aber für alle Organismengruppen und weltweit einsetzbar. Als neu gesetzte Ziele wurden neben den traditionellen Verbreitungsdarstellungen auf Landkarten anwenderfreundliche Analysemöglichkeiten erarbeitet, die rasche Abfragen zu Informationen über Arten, geografische Gebiete und gebietsspezifische Naturschutzfragen ermöglichen.

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Biologiezentrum Linz des OÖ. Landesmuseums
J.-W.-Klein-Straße 73
4040 Linz
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