Adresse

Stiftsmuseum Garsten
Am Platzl 2
4451 Garsten

Kontakt

Tel.: 07252/54196 (Pfarramt)
Fax: 07252/54196-23

Weiterführende Links

Öffnungszeiten

nach telefonischer Voranmeldung
Während des Garstner Adventmarktes (1., 2. Adventwochenende und 8. Dezember) freier Zugang
Besichtigungsdauer ca. 1 Stunde

Eintritt

Erwachsene: 2,50
ermäßigter Eintritt für Gruppen, Senioren: 2,00
Familienkarte: 4,00
Kinder: freier Eintritt

Auskunft

Mag. Josef Nöhammer

Träger

Pfarramt Garsten
St. Bertholdverein

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Stiftsmuseum Garsten
Am Platzl 2
4451 Garsten

Stiftsmuseum Garsten

Garsten hat viele Kunstschätze zu bieten und schöpft aus einer reichen Tradition. Zahlreiche Künstler wirkten an und in der beinahe 1000-jährigen Geschichte des Stiftes. Unter seinem ersten Abt, dem hl. Berthold von Garsten (um 1090-1142), entwickelte sich das Kloster zu einem wichtigen Faktor für die gesamte Region.

Das Stift war lange Zeit das religiöse, kulturelle und geistige Zentrum der Eisenwurzen. 1787 wurde es durch Kaiser Joseph II. aufgehoben. Seit 1851 befindet sich in den Gebäuden des ehemaligen Stifts eine Strafvollzugsanstalt. Die ehemalige Stiftskirche dient als Pfarrkirche. Stift Garsten beherbergt einige der bedeutendsten Kunstwerke des österreichischen Barock.

Stiftskirche
Die Stiftskirche wurde von der Pietro Francesco Carlone erbaut und zählt zu den schönsten Bauwerken des Hochbarock in Österreich. Hervorzuheben sind Stuckarbeiten und Gobelins niederländischer Herkunft. Sehenswert sind auch die Losensteiner Kapelle, die Sakristei und der Sommerchor.

Stiftsmuseum
In diesem herrlichen Ambiente zeigt eine Ausstellung die geschichtliche Entwicklung und den Einfluss des Stiftes Garsten von der Gründung 1082 durch Ottakar II. bis zu seiner Aufhebung 1787 durch Josef II. In einer Sonderausstellung werden Leben und künstlerisches Schaffen des Stifts- und Hofmalers J. Carl v. Reslfeld besonders gewürdigt. Außerdem besitzt das Stiftsmuseum bemerkenswerte Beispiele der Krippenkunst, darunter die barocke Buchsbaumkrippe von Marian Rittinger (1705) und die große Nagelschmiedkrippe von Josef Garb (um 1850).

Stiftsgebäude
Der Bau des Stiftsgebäudes wurde ebenfalls von Pietro Carlone begonnen; Jakob Prandtauer führte ihn schließlich zu Ende. Weiters waren die Bildhauer Marian Rittinger und die Maler Carl Reslfeldt sowie Kremser Schmidt maßgeblich an der barocken Ausgestaltung des Stiftes beteiligt. Das Kloster Garsten wurde so zu einem überaus komlexen Gesamtkunstwerk, das Religion, fürstliche Herrschaft, Architektur und Landschaft unter einer Idee vereinte.

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Lage und Anreise

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