Adresse

Schiffleutmuseum
Fabrikstraße 13
4651 Stadl-Paura

Kontakt

Tel.: 07245/28011-17 (Gemeinde)
Fax: 07245/28011-25

Weiterführende Links

Öffnungszeiten

1. Mai bis 31. Oktober
Sonntag und Feiertag 14:00 - 16:00 Uhr
Gruppen jederzeit nach Voranmeldung

Adresse der Salzstadeln:
Schiffslände 8, 4651 Stadl-Paura

Eintritt

Gruppenführungen:
Erwachsene: 3,00
Schüler:1,00
ansonsten: freiwillige Spende

Auskunft

Gemeinde Stadl Paura
Christian Hager, Tel.: 07245/28011-17
E-Mail: ch.hager@stadl-paura.at
Alfred Sohm, Tel.: 07245/21838

Träger

Schifferverein Stadl-Paura

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Schiffleutmuseum
Fabrikstraße 13
4651 Stadl-Paura

Schiffleutmuseum

Der wichtigste Transportweg für das Hallstätter Salz war durch viele Jahrhunderte die Traun. Da ab Stadl-Paura die Traun wesentlich seichter war als oberhalb, musste die Ladung der Gmundner Salzschiffe auf eine größere Anzahl von Zillen umgeschifft werden. Mit über 200 stationierten Salzzillen (jeweils ca. 30 m lang) war Stadl die bedeutendste Schifffahrtsstation auf der gesamten Traun.

Das 1979 eröffnete Schiffleutmuseum in Stadl-Paura widmet sich in verschiedenen Schwerpunkten dem Salztransport auf der Traun bis zur Donau. Träger des Museums ist der Schifferverein Stadl-Paura, der sich für die Erhaltung und Verbreitung der Kenntnisse um Schifffahrt und Schiffbau einsetzt.

Salzschifffahrt
Das größte Hindernis für die Salzschifffahrt auf der Traun stellte der Traunfall zwischen Gmunden und Stadl dar, der durch einen fahrbaren Kanal (errichtet 1552) umschifft wurde. Im Museum finden Sie ein anschauliches, fünf Meter langes Modell des fahrbaren Kanals am Traunfall, ein großes Modell des Schifferortes Stadl mit seinen Salzstadeln in der Traun sowie Schiffsmodelle und Ausrüstungsgegenstände.

Schifferzunft
Aus der Zeit der Schifferzunft werden im Schiffleutmuseum wertvolle Gegenstände aufbewahrt, wie die Zunftfahne aus dem Jahr 1800, eine Zunfttruhe von 1754, das Bahrtuch (1796) und mehrere Paraderuder.

Gegenzüge
Im Museum finden Sie neben Modellen, die den Gegenzug - das Flussaufwärtsziehen von Schiffen - zeigen, Seile, Pferdegeschirre, Ausrüstungsgegenstände und Bekleidungsstücke der Gegenzugreiter.

Schiffbau
Wie im Salzkammergut und im Atterseegebiet gab es in Stadl-Paura auch einen regen Schiffbau. Auf beiden Ufern der Traun bestanden mehrere Schiffbau- und Schopperplätze. Modelle zeigen den Schiffbau, eine Schopperwerkstätte mit Werkzeugen für den Schiffbau befindet sich im Nebengebäude des Museums.

Flößerei
Neben der Salzschifffahrt fanden viele Stadlinger in der Flößerei Arbeit. Da die Waldungen des Salzkammergutes ausschließlich für den Bergwerks- und Sudbetrieb zur Verfügung standen, kamen von dort keine Flöße nach Stadl. Aber auf den Nebenflüssen der Traun trafen jeden Monat hunderte kleine Flöße ein. Sie wurden hier zu größeren Flößen eingebunden und an die Donau geführt. Das Museum zeigt verschiedene Arten von Flößen, Wasserstiefel, Steigeisen, Ausrüstungsgegenstände und Fotos über die Flößerei.

Maximilian Pagl
Im Haus, in dem das Schiffleutmuseum heute untergebracht ist, wurde am 21. Mai 1668 der spätere Abt des Stiftes Lambach, Maximilian Pagl, als Sohn des Zillenhüters Balthasar Pagl geboren. Im Museum ist diesem bedeutenden Lambacher Abt eine eigene Ausstellung gewidmet.

Linktipp Forum Oberösterreich Geschichte
Beitrag zur Geschichte des Salzhandels in Oberösterreich

Lage und Anreise

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