Adresse

Stift Kremsmünster - Sternwarte
Stift Kremsmünster
4550 Kremsmünster

Kontakt

Tel.: 07583/5275-150
Fax: 07583/5275-18

Öffnungszeiten

Die Sammlungen können nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
Mai bis Ende August
10:00 und 14:00, 16:00 Uhr (entweder Kunst oder Sternwarte)
September bis Ende Oktober
14:00 Uhr und nach Voranmeldung (ab 4 Personen), am Wochenende zusätzlich um 10:00 Uhr und ggf. um 16:00 Uhr
Dauer der Führung 90 Minunten

Eintritt

Führungen finden ab 4 Personen statt.

Erwachsene: 9,00
Kinder: 3,00
Familienkarte: 16,00
Gruppen (ab 15 Personen): 7,50 p.P.

Auskunft

Führungsanmeldung: Marlene Rauscher, Tel.: 07583/5275-150
Sternwarte: Pater Mag. Dr. Amand Kraml

Träger

Stift Kremsmünster

Vermittlungsangebote
Gastronomie im/beim Museum
Museumsshop
Parkmöglichkeit beim Museum
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Stift Kremsmünster - Sternwarte
Stift Kremsmünster
4550 Kremsmünster

Stift Kremsmünster - Sternwarte

Kremsmünster wurde als eine der frühesten Klostergründungen auf österreichischem Boden, 777, vom Baiernherzog Tassilo III. gestiftet, der Legende nach an jenem Ort, an dem ein Sohn Tassilos, Gunther, bei einem Jagdunfall den Tod fand. Aufgrund der Neubauten im 17. und 18. Jahrhundert zählt Kremsmünster zu den bedeutendsten barocken Klosteranlagen Österreichs.

Die überaus reichen Kunstsammlungen des Stiftes bergen Werke von Weltruf: Tassilokelch, Tassiloleuchter, Codex millenarius, europäische Malerei des 15. bis 19. Jahrhunderts, Rüstkammer, Kunst- und Wunderkammer, Bibliothek.

Ein aus der barocken Architekturtypologie herausfallendes Gebäude ist das Observatorium - die Sternwarte - des Stiftes, erbaut zwischen 1749 und 1758. Die Gründe für den Bau lagen in der Rivalität zwischen Benediktinern und Jesuiten. Erstere wollten der Erziehungseuphorie der Jesuiten etwas Gleichwertiges entgegensetzen. So planten die Benediktiner in Kremsmünster das malerisch auf einem Hügel gelegene Observatorium als Teil ihrer Akademie für junge Adelige.

Die Sternwarte bietet in ihren Schauräumen einen einzigartigen Einblick in die geschichtliche Entwicklung und die Sammeltätigkeit der Naturwissenschaften über einen Zeitraum von fast einem Vierteljahrtausend.

Betritt man die Museumsräume, so gelangt man zuerst in die geologische, paläontologische und prähistorische Sammlung. Besonders hervorzuheben sind hier ein Ichthyosaurier, entdeckt im Jahr 1906, ein Höhlenbärenskelett aus der Lettmaierhöhle und ein bereits bei Merian abgebildeter, 1645 bei Krems gefundener Mammutknochen.

Der Grundstein für das mineralogische Kabinett wurde bereits im Jahr 1782 durch den Ankauf der Sammlung von Roger von Rutershausen gelegt. Der ursprünglichen Aufstellung in der Abtei folgte 1803 die Verlegung dieser Sammlung in die Sternwarte. Durch sorgsame Sammlungspolitik konnte diese Sammlung bis zum heutigen Tag auf etwa 12.000 Objekte anwachsen.

Besonders interessant und zur Verdeutlichung ihrer Verwendung im Unterricht sind die physikalischen Demonstrationsgeräte im physikalischen Kabinett der Sternwarte zu besichtigen. Daneben stammen viele Objekte dieses Sammlungsbereiches aus eigenen Forschungsbereichen der Sternwarte (Geodäsie, Seismik und Meteorologie).

Im Jahr 1976 wurden der zoologischen Sammlung, die im Hohen Saal seit 1880 untergebracht ist, die botanische Sammlung angeschlossen. In diesem Zusammenhang sei vor allem auf die Xylothek (eine Holzsammlung in Buchform) und die aus Wachs hergestellten Pilzmodelle hingewiesen. Weiters erwähnt werden müssen an dieser Stelle die Glasmodelle von Meerestieren aus dem 19. Jahrhundert, eine umfangreiche Kolibri-Sammlung sowie die Darstellung von vielen (teilweise bereits ausgerotteten) heimischen und exotischen Tierarten.

Im Zentrum des volkskundlichen, völkerkundlichen und kulturhistorischen Sammlungsbereiches stehen einerseits Trachten, bäuerlicher und bürgerlicher Hausrat, eine ägyptische Mumie, römische Fundstücke und Gebrauchsgegenstände türkischer Herkunft sowie völkerkundliche Zeugnisse aus Ostafrika und Neuguinea. 

Das astronomische Museum im großen Saal der Sternwarte diente früher als astronomisches und magnetisches Observatorium. Eine große Zahl von Beobachtungsinstrumenten, darunter ein Sextant aus Eisen, der mit großer Wahrscheinlichkeit von Johannes Kepler in Prag benutzt wurde, ein astronomischer Tisch aus dem Jahr 1590, eine Sammlung von Taschensonnenuhren sowie von Erd- und Himmelsgloben sind in diesem Teil des Museums zu besichtigen.

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Lage und Anreise

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