Adresse

Zeitgeschichte MUSEUM
voestalpine-Straße 1
4020 Linz

Kontakt

Tel.: 050304/15-8900 (Besucherservice)

Öffnungszeiten

Vorangemeldete Gruppen ab 15 Personen:
Montag bis Samstag 9:00 - 17:00 Uhr

Einzelbesucher (keine Anmeldung erforderlich):
Freitag 13:00 - 17:00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag, Samstag 9:00 - 17:00 Uhr

Eintritt

Eintritt: 10,00
Schüler im Klassenverband: 3,00 p.P.
Kombiticket voestalpine Stahlwelt & Zeitgeschichteausstellung: 16,00 p.P.
Öffentliche Führung: jeden Samstag 15:00 Uhr

Gruppen ab 15 Personen:
Schüler und Studenten bis 26 Jahren, Präsenz- und Zivildiener,
Senioren, Menschen mit Einschränkung: 8,00

Auskunft

Besucherhotline der voestalpine Stahlwelt: Montag bis Freitag 8:00 – 16:00 Uhr: 050304/15-8900

Träger

voestalpine Stahlwelt

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Zeitgeschichte MUSEUM
voestalpine-Straße 1
4020 Linz
Bauliche Barrierefreiheit
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Zeitgeschichte MUSEUM

Das Zeitgeschichte MUSEUM ist dem Schicksal der zehntausend Menschen aus etwa 35 Ländern gewidmet, die zwischen 1938 und 1945 bei Aufbau und Betrieb der Reichswerke Hermann Göring AG Berlin am Standort Linz als Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Einsatz waren.

Mit dem Zeitgeschichte MUSEUM erinnert die voestalpine an die NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der Reichswerke Hermann Göring in Linz. Niemals zuvor arbeiteten mehr Ausländer in Oberösterreich als während der NS-Zeit: zwangsverpflichtete zivile Ausländer, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene. 1943 kam jeder dritte Beschäftige im Gau Oberdonau, wie Oberösterreich damals hieß, aus dem Ausland - doppelt so viele wie im Rest des Deutschen Reiches.

In Linz wurde ab 1938 ein Eisen- und Stahlwerk errichtet, das ab 1941 sukzessive in Betrieb ging. Das Werk war nicht nur ein überdimensionierter NS-Prestigebau, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der nationalsozialistischen Rüstungsindustrie. Beim Aufbau und Betrieb der Reichswerke Hermann Göring in Linz wurden zigtausende ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt: Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder aus mehr als dreißig Nationen.

Die vier aufeinander aufbauenden Bereiche im Zeitgeschichte MUSEUM gewähren umfassende Einblicke in das menschenverachtende System der NS-Zwangsarbeit am Standort Linz. Mittels Audiodokumenten erhalten die Opfer des Systems der NS-Zwangsarbeit eine Stimme, begleitet von umfangreichen Erläuterungen, Bildmaterial und multimedialen Stationen. Basis dafür sind 38.000 NS-Lohnakten und Personalbögen der Linzer Betriebe der Reichswerke Hermann Göring aus den Jahren 1938-1945.

Das Zeitgeschichte MUSEUM im Erdgeschoss der Konzernzentrale der voestalpine ist für Gruppen ab 15 Personen nach Voranmeldung Montag bis Samstag von 9-17 Uhr geöffnet. Es werden Stationenführungen sowie Projektführungen mit interaktiven Gruppenarbeiten für Schulklassen angeboten. Freitags von 13-17 Uhr und samstags von 9-17 Uhr ist die Ausstellung für Individualbesucher geöffnet.

Themenführungen

In regelmäßigen Abständen finden an jedem ersten Mittwoch im Monat von 18:00-19:30, Themenführungen durch das Zeitgeschichte MUSEUM statt. Einzelne thematische Schwerpunkte der Ausstellung wie zum Beispiel die Rekrutierung der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie die einzelnen menschlichen Gruppen, die zur Zwangsarbeit in den Linzer Hermann Göring Werken verpflichtet wurden, stehen dabei im Vordergrund. Für diese Führungen ist der normale Eintritt zu bezahlen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Detaillierte Infos zum Ablauf sowie den einzelnen Terminen finden Sie auf unserer Homepage. www.voestalpine.com/zeitgeschichte .


Lage und Anreise

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