Adresse

OÖ. Schifffahrtsmuseum
Greinburg 1
4360 Grein

Kontakt

Tel.: 07268/7007-18
Fax: 07268/7007-15

Weiterführende Links

Öffnungszeiten

Mai bis Oktober
Dienstag bis Sonntag
9:00 - 18:00 Uhr

Schlossführungen für Gruppen (ab 10 Personen) nach Vereinbarung unter: 0664/9861981

Eintritt

Einzelkarten:
Erwachsene: 7,00
Schüler: 4,00
Kinder bis 6 Jahre: frei

6,50 (Gruppen ab 10 Personen – Eintritt inkl. OÖ Schifffahrtsmuseum p.P./Erwachsene)
3,50 (Gruppen ab 10 Personen – Eintritt inkl. OÖ Schifffahrtsmuseum p.P./Schüler, Studenten, mit Behindertenausweis) 14,00 (Familienkarte – max. 2 Erwachsene und alle Kinder)

Kleine Schlossführung (Dauer: ca. ¾ Stunde) – ab 10 Personen:
7,00 p.P./Erwachsene
4,00 p.P./Schüler, Studenten, mit Behindertenausweis

Große Schlossführung (Dauer: ca. 1 ¼ Stunden) – ab 10 Personen:
10,00 p. P./Erwachsene
6,00 p. P./Schüler, Studenten, mit Behindertenausweis

Aufpreis OÖ. Schifffahrtsmuseum nach Führung:
1,00 p.P./Erwachsene
0,50 p.P./Schüler, Studenten, Behindertenausweis

Auskunft

Tourismusverband Grein
Schloss Greinburg Infotel. 07268-7007-18

Träger

Stiftung der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha’schen Familie
Land OÖ

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OÖ. Schifffahrtsmuseum
Greinburg 1
4360 Grein

OÖ. Schifffahrtsmuseum

1488 erhielten die Brüder Prüschenk die kaiserliche Erlaubnis zum Bau eines der ersten Schlösser im deutschsprachigen Raum. Nach nur vier Jahren Bauzeit (1491 - 1495) stand das Gebäude in seinen heutigen Ausmaßen und im Verlauf des 16. Jahrhunderts erhielt das Bauwerk weitgehend seine heutige Gestalt. Grundlegende Um- und Ausbauten erfolgten in den 20er Jahren des 17. Jahrhunderts, unter anderem der der Fassade vorgeblendete dreigeschoßige Säulenarkadengang im Innenhof. Erst seit 1823 ist das Herzogliche Haus Sachsen-Coburg und Gotha Schlosseigentümer. Die vierflügelige Anlage beherbergt neben den Festräumen der Herzoglichen Familie auch das OÖ. Schiffahrtsmuseum.

Die drei Ausstellungssäle im Schifffahrtsmuseum sind der Donau, der Region Inn-Enns-Salzach und der Traun gewidmet. Im Donausaal gibt es Modelle eines Viechtwängerfloßes, eines Pesterfloßes und des Holzrechens von Au an der Donau sowie unzählige andere, längst vergangene Zeugen der Schifffahrt zu bestaunen. Natürlich dürfen auch Modelle von Dampfschiffen nicht fehlen, so etwa jenes des ersten Donaudampfschiffes "Maria Anna", das als erster Raddampfer seiner Art von der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft, der größten Gesellschaft der europäischen Binnenschifffahrt der damaligen Zeit, 1837 in Betrieb genommen wurde. Die "Maria Anna" pendelte seit diesem Jahr zwischen Wien und Linz hin und her und benötigte für eine Fahrt von Ost nach West 55 Stunden und 22 Minuten.

Dass die Donau bereits lange vor 1837 als Handels- und Transportweg benutzt wurde, verdeutlichen weitere in der Ausstellung gezeigte Objekte. So werden neben "Ulmer Schachteln", Waidzillen und Plätten verschiedene Floßarten, die oft nach ihrem Abfahrts- und/oder Herstellungsort benannt wurden, präsentiert. Der Salzhandel und der Kohletransport standen neben dem Transport von Holz an vorderster Stelle. Dass sich hinter diesen Aufgabenbereichen zahlreiche Berufe verbargen, wird beim Betrachten der Ausstellung ebenfalls deutlich: Schiffsreiter, Flößer, Schiffsbauer u. a. werden thematisiert. In Zünften organisiert, wurde der Zusammenhalt dieser Handwerksbereiche garantiert. Eine Zunftfahne mit dem Schifffahrtspatron St. Nikolaus befindet sich an zentraler Stelle im größten der drei Schauräume. Dass Schutzheilige eine sehr wesentliche Rolle im Leben dieser Männer spielten, verdeutlicht der Heilige Nikolaus, der in unterschiedlichster Art im Schifffahrtsmuseum vertreten ist.

Lage und Anreise

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OÖ. Schifffahrtsmuseum
Greinburg 1
4360 Grein
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