Adresse

Stadtmuseum Wels - Minoriten / Archäologische Sammlung
Minoritenplatz 4
4600 Wels

Kontakt

Tel.: 07242/235-1346 (Rezeption Minoriten)
Fax: 07242/235-7730

Weiterführende Links

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10:00 - 17:00 Uhr
Samstag 14:00 - 17:00 Uhr
Sonntag und Feiertag 10.00 - 16:00 Uhr
An Montagen sowie am 30. März bis 1. April, 1. November, 24. bis 26. Dezember, 31. Dezember 2018 und 1. Jänner 2019 geschlossen
Führungen und museumspädagogische Angebote nur nach Voranmeldung

Eintritt

Einzeleintritt:
Erwachsene: 4,70
Kinder, Senioren, Studenten, Präsenz- und Zivildiener: 2,10
Familienkarte: 9,50

Gruppenpreis:
Erwachsene: 3,20 p.P.
Kinder, Senioren, Studenten, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener: 1,60 p.P.

Führungen: Anmeldung erforderlich
Führungsdauer ca. 1,5 Stunden (auch Teilbereiche können gezeigt werden)
Gruppen ab 20 Erwachsene: 2,60 p.P.
Einzelpersonen pauschal: 31,20
Schülergruppe ab 10 Personen: 2,60 p.P.
Kindergartengruppe: kostenlos

Museumspädagogisches Programm:
für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahrem: 3,70 p.P.
für Erwachsene: 9,50 p.P.
Kindergeburtstag im Museum (mit Betreuung, max. 11 Kinder): 85,80

Auskunft

Dr. Renate Miglbauer

Träger

Stadt Wels

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Stadtmuseum Wels - Minoriten / Archäologische Sammlung
Minoritenplatz 4
4600 Wels

LUXUS IM ALLTAG. Ziviles Leben im römischen Wels

18. Mai 2018 - 04. Nov. 2018 , Wels

Stadtmuseum Wels - Minoriten / Archäologische Sammlung

Das ehemalige Minoritenkloster wurde um 1280 gegründet, als Stifter gelten die Polheimer, die ihr Schloss nordwestlich des Klosters errichten ließen. Etwa um 1300 erfolgte der Bau der Minoritenkirche, von der noch der Chor mit den mächtigen Strebepfeilern in seiner ursprünglichen Form erhalten ist. Im Zuge der Gegenreformation wurde das Kloster barockisiert und 1784 unter Joseph II. aufgehoben. Die Anlage diente in der Folge verschiedensten Zwecken. Bei der Revitalisierung des Gebäudekomplexes wurden zahlreiche Mauerreste und Fresken freigelegt, die die vielfältige Geschichte des Klosters zeigen und dem Besucher - vor allem auch durch die begehbaren, archäologischen Ausgrabungen - einen stilgerechten Einstieg in das Museum ermöglichen. Die Archäologische Sammlungen präsentiert sich als abwechslungsreiches Erlebnismuseum, das in sehr offener und für die Besucherinnen und Besucher anschaulichen Weise die frühe Geschichte von Wels beleuchtet und dokumentiert.

Urgeschichte
Seit mehreren Jahrtausenden ist der Raum Wels bereits besiedelt. Reichhaltiges Fundmaterial wie Werkzeuge, Waffen und Schmuck veranschaulichen die Zeit von 5000 bis 750 v. Chr. Die Sammlung erläutert von der Jungsteinzeit über die Bronzezeit bis zur frühen Eisenzeit die kulturellen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklungen dieser Epochen, die die Grundlage für eine neue Gesellschaftsstruktur bildeten. Die Lebensweise der frühen bäuerlichen Kulturen wird durch Modelle illustriert.

Römerzeit
Die Bedeutung des römischen Ovilavis, so der lateinische Name, als Handelszentrum und Provinzhauptstadt Ufernorikums bildet den Schwerpunkt des Museums. Den Gästen werden bei einem Rundgang auf lebendige Weise interessante Facetten des spätantiken Alltagslebens vor Augen geführt. Auf einer nachgebauten Straße, die neben verschiedenen Handwerksberufen wie Schmied oder Töpfer auch ein rekonstruiertes römisches Haus zeigt, erfährt man Wissenswertes über die Wohnkultur und Lebenswelt der Römer. Religion und Grabkult bilden einen weiteren Höhepunkt. Sarkophage und Grabsteine wurden nicht nur dem historischen Vorbild entsprechend aneinandergereiht aufgestellt, sondern das Bestattungswesen wird auch szenisch veranschaulicht.

Frühgeschichte
Das frühe Christentum bildet den Ausklang der Antike. Hier muss vor allem der berühmte Grabstein erwähnt werden, der auf eine Christin namens Ursa verweist. Einen weiteren Höhepunkt des Museums stellt die Kultur der Bajuwaren dar, die durch ihre raffinierten handwerklichen Fähigkeiten, besonderen Verzierungstechniken mit Silberfadeneinlagen und kunstvoll verschlungenen Flechtwerkornamenten hervorsticht. Besonders zu erwähnen sind auch die Funde aus der Georgskapelle, vor allem eine Grabausstattung mit einem Goldblattkreuz, das in dieser Art in Österreich nur zweimal aufgefunden wurde.

Lage und Anreise

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Stadtmuseum Wels - Minoriten / Archäologische Sammlung
Minoritenplatz 4
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