25. Apr. 2014 - 28. Feb. 2015

Körper.Eingriffe - Vom Ritual zum letzten Schrei

Zunächst in der Subkultur beheimatet, ist die Körpermodifikation heute längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und entwickelt sich zu einem regelrechten Boom. Menschen aller Kulturen haben zu allen Zeiten ihren Körper geformt und gestaltet. Während die einen nur die oberen Hautschichten verändern, nehmen andere tiefgehende Eingriffe in den Körper vor und gestalten damit seine äußere Form um. Egal welche Art der Veränderung: Der natürliche Körper wird durch die permanente Körpermodifikation zu einem kulturellen Symbol und spiegelt auf diese Art Gesellschaftsmodelle, Rolle und Beziehungen wider.

Die Besucherinnen und Besucher erfahren, wie Menschen ihren Körper gestalten, was sie damit in unterschiedlichen Kulturen, Weltregionen und Zeiten ausdrücken möchten und welche Motivationen sie damit verbinden.
Die Gegenüberstellung von Beispielen aus aller Welt verdeutlicht zwar die Zusammenhänge bestimmter Techniken und Motivationen, dennoch hat jede Kultur ihre eigene unverwechselbare Ausprägung.

Was bedeutet dazugehören? Was ist exotisch? Was ist natürlich? Was ist normal? Was ist schön? Was ist grausam? Was heißt freiwillig? Was ist gesund und was ist krank?...

"Körper.EINGRIFFE" versteht sich als Dialogangebot für all jene, die sich mit Herkunft, Techniken und Motivationen, aber auch unterschiedlichen aktuellen Strömungen befassen möchten.

Aufgrund der teilweise verstörenden Thematik wird ein Besuch dieser Sonderausstellung erst ab 14 Jahren empfohlen.

Wir verwenden Cookies, um diese Webseite zu betreiben und ihre Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.
Akzeptieren und Fortfahren