22. Juli 2013, 19:30 Uhr

Museum der Stadt Bad Ischl

Esplanade 10, 4820 Bad Ischl

Kontakt

Tel.: 06132/25476

Erinnerungen an Albert Schweitzer

Albert Schweitzer war nicht nur der Gründer des Urwald-Spitals von Lambarene in Afrika, mit dem sein Name bis heute untrennbar verbunden ist, sondern er war viel mehr: Philosoph, Theologe, Organist und Orgelfachmann, der viele Orgeln in halb Europa vor dem Ruin bzw. einer ruinösen Modernisierung gerettet hat, ferner Musiker, dessen Aufnahmen mehrfach ausgezeichnet wurden und dessen Buch über Johann Sebastian Bach bis heute in höchstem Ansehen steht.

Schweitzer er war aber auch Schriftsteller, der in seinen philosophischen Werken einen neuen Begriff geprägt hat , eben die zitierte "Ehrfurcht vor dem Leben", die er global verstanden hat, bezogen auf alles Leben bezogen, ob Mensch, Pflanze oder Tier.

Winston Churchill nannte Schweitzer einst "ein Genie der Menschlichkeit". So waren seine Auszeichnungen fast eine logische Folge seines Wirkens: 1951 erhielt Schweitzer den "Friedenspreis des deutschen Buchhandels" und 1953 den Friedensnobelpreis. Sein ganzes arbeitsreiches Leben lang hat er immer wieder vor den Gefahren der Atombombe gewarnt. Seine innere Haltung hat er in die Worte gekleidet, "dass Wahrheit, Liebe, Friedfertigkeit, Sanftmut und Güte die Gewalt sind, die über aller Gewalt ist."

Diesen Glauben an das Gute und Wahre hat er gelebt, und nach einem erfüllten Dasein starb Albert Schweitzer mit über 90 Jahren in Lambarene.

Der Abend im Museum der Stadt Bad Ischl bringt aber nicht nur einen Querschnitt durch sein Leben und seine für jeden Menschen bedeutungsvollen Erkenntnisse, die auch praktische Lebenshilfe darstellen, sondern auch humorvolle Erlebnisse mit seinen Tieren in Afrika, vor allem mit seinem gezähmten Pelikan.

Es liest Wolfram Huber. Die musikalische Gestaltung übernimmt wieder in bewährter Weise Ralph Petruschka.

Der Eintritt ist frei.

Museum der Stadt Bad Ischl
Montag, 22. Juli 2013, 19:30 Uhr


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