05. Mai 2012, 16:00 Uhr - 30. Okt. 2012

Leben im Vierkanthof - wo Bauern und Mönche beten und arbeiten

In mehreren Entwicklungs- und Umformungsschüben war das bis ins 20. Jahrhundert so. Seit dem zweiten Weltkrieg erfolgte die wohl einschneidendste Umwälzung im Bereich der Landwirtschaft und somit auch im dazugehörigen Bauwesen. Am Beispiel des für die Beckenlagen des Mühlviertels, aber vor allem den oö. Zentralraum und das benachbarte Mostviertel bis Ybbs charakteristischen Vierkanthofes - um einen geschlossenen Innenhof angeordnete Gebäudeteile mit einer durchgehenden Trauf- und Firstlinie - wird nicht nur die historische Herleitung dieser landschaftsprägenden Gehöftform in Form von Plänen und Fotos aufgezeigt, sondern vor allem deren Nutzung und das Leben in ihm heute. Denn längst sind ehemals ausschließlich landwirtschaftliche Betriebe umfunktioniert worden: umgebaut zu einzelnen Wohnungen, in einen Reiterhof, ein Hotel, Veranstaltungszentrum oder in spezialisierte Wirtschaftsbetriebe.

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