13. Apr. 2019 - 02. Juni 2019

Mühlviertler Schlossmuseum

Schlosshof 2, 4240 Freistadt

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Das Jahr 1989 - Entgrenzen: „Die Samtene Revolution“

1989: Grenzübergang Weigetschlag-Studanky. Eine Autokolonne bei der Ausreise aus der Tschechoslowakei. (Foto: Zoll- und finanzgeschichtliche Sammlung Freistadt, Gossenreiter)

Als vorläufiger Endpunkt in der Geschichte der Grenze zwischen dem Mühlviertel und Südböhmen steht die sogenannte "samtene Revolution" (Sametová revoluce) in der Tschechoslowakei und die Grenzöffnung im Jahr 1989. Im Spätherbst des Jahres fanden im ganzen Land Demonstrationen gegen das Regime statt. Durch den Niedergang der politischen Macht in den kommunistischen Bruderstaaten und durch die landesweiten Demonstrationen kam es zu Verhandlungen zwischen dem Bürgerforum und der kommunistischen Partei. Auch in Südböhmen gingen die Leute auf die Straße und trugen dazu bei, dass die 40 Jahre dauernde Diktatur der kommunistischen Partei beendet wurde. Die neue Reisefreiheit war ein sichtbares Zeichen der neuen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in der nun neuen Tschechoslowakei.

"Für meine Enkelkinder freue ich micht besonders, dass die schwerbewaffneten Grenzbewacher nun der Vergangenheit angehören Ich hoffte mein ganzel Leben lang, dass die Stacheldrahtgrenze eines Tages verschwindet. Jetzt ist es soweit und das macht mich glücklich."
(Josefine Tröbinger aus Reichenthal in der Mühlviertler Rundschau)

 

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