14. Apr. 2018 - 27. Mai 2018

Mühlviertler Schlossmuseum

Schlosshof 2, 4240 Freistadt

Kontakt

Tel.: 07942/72274

Das Jahr 1918 - Begrenzen: Zwei neue Staaten, eine Grenze

1935: Grenzübergang Hammern mit einer Gruppe von tschechoslowakischen Grenzwachebeamten. Links im Hintergrund das tschechoslowakische Zollamt und i, Hintergrund Mitte das österreischische Zollamt. (Foto: Zoll- und finanzgeschichtliche Sammlung Freistadt)

Das Jahr 1918 endete mit Konflikten an der Grenze. Tschechische Truppen besetzten die meist von deutschsprachigen Personen bewohnten Orte und verhinderten so, dass diese an Deutsch-Österreich angeschlossen werden. Die Bevölkerung des Mühlviertels war äußerst beunruhigt. Die Pariser Friedensverträge schaffen Klarheit: die deutschsprachigen Gebiete Böhmens kamen nicht zu Österreich, sondern zur Tschechoslowakei.


Auch Italien erhielt das deutschsprachige Südtirol bis zum Brenner ebenso wie Jugoslawien die sogenannte Untersteiermark. "Österreich ist das, was übrig bleibt!" sagte der französische Ministerpräsident Georges Clemenceau. Die neue Grenze zwischen Österreich und der Tschechoslowakei wurde festgelegt. Wochenlange Begehungen von Vertretern beider Länder setzen die Grenzsteine, die heute noch oder heute wieder Gültigkeit haben. Die Deutschböhmen, die Deutschmährer und die Deutschschlesier wurden zur zweitgrößten ethnischen Gruppe neben der slawischen Bevölkerung.

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