Neue Datenschutzgrundverordnung

Durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung soll das Erheben und Verarbeiten personenbezogener Daten transparenter bzw. stärker reglementiert werden.

Die Verordnung wird im Rahmen des Bundesgesetzes zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten (Datenschutzgesetz - DSG) umgesetzt und verschärft die bisherigen Regelungen im Datenschutzgesetz. Der Grundsatz ist dabei die Datenminimierung. Es sollten also nur jene Daten erhoben werden, die zu einem berechtigten Zweck auch tatsächlich benötigt werden. Am stärksten betroffen sind davon natürlich eher Unternehmen, die zunehmend mehr und mehr Daten einheben und verarbeiten. Aber auch Vereine können sich hier nicht der Verantwortung entziehen.

Ein weiterer Grundsatz betrifft neben der Datensammlung deren Veröffentlichung:

Es sollte jedes Vereinsmitglied rechtzeitig informiert werden, was, wann, wo, auf welchem Wege der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird, sofern tatsächlich personenbezogene Daten betroffen sind, damit jedes Mitglied dieser Veröffentlichung widersprechen kann. Am sinnvollsten ist es natürlich, bei neuen Mitgliedern gleich von vornherein eine Einwilligung für die Verwendung der Daten einzuholen bzw. bekanntzugeben, wofür genau sie verwendet werden.

Im Museumsinfoblatt 01|02|2018 finden Sie einen Beitrag zur neuen Datenschutz-Grundverordnung.

Besonders empfehlenswert ist allerdings auch die Seite des Österreichischen Museumsbundes museumspraxis.at mit ausführlicheren Informationen zum Thema.

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