Freilichtmuseum Mondseer Rauchhaus
Den Kern des Freilichtmuseums bildet das bereits 1416 erstmals urkundlich erwähnte und aus Innerschwand stammende Gehöft "Unter Bischofer", das ein altbäuerliches Zeugnis ersten Ranges darstellt. Die Besonderheit des in Holzblockbauweise errichteten, und im Mondseeland verbreiteten Mittertennhofs ist das Fehlen eines Rauchfangs. Dies machte man sich so zu nutze, dass der Rauch frei durch das Dach abzog und im Obergeschoss das gelagerte Getreide trocknete. Wohnhaus, Stall, Stadel, dazugehörender Hausrat, Troadkasten, Hausmühle und viele weitere Objekte und Denkmäler bäuerlicher Arbeitsweise, die auf dem Areal des Mondseer Rauchhauses zu besichtigen sind, lassen den Museumsbesucher in längst vergangene Zeiten eintauchen und diese lebendig werden.
2009 konnte als modernes Entreé für das Mondseer Rauchhaus das Bauernmuseum Mondseeland eröffnet werden, das anhand einer zeitgerechten Präsentation die bäuerliche Arbeit entlang der Jahreszeiten dem Museumsbesucher anschaulich vor Augen führt. Ein daran angeschlossener Museumsladen bietet bäuerliche Produkte zum Verzehr und zum Mitnehmen an.
