Museumsförderungen

Unter den jeweiligen Links finden Sie grundlegende Informationen über Fördermöglichkeiten für Museen in Oberösterreich und Österreich sowie entsprechende Formulare zum Herunterladen.

Förderungen des Landes Oberösterreich

Förderungen Leader

Leader in Österreich und Oberösterreich
Das Förderprogramm der EU wurde zur Entwicklung des ländlichen Raumes initiiert. Die erste Periode des Programm lief von 2007 bis 2013. Gefördert wurden innovative Projekte, welche die Lebensqualität im ländlichen Raum heben. Dazu zählen auch Kulturprojekte.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Eine Karte zu den Leaderregionen 2014 - 2020 in Oberösterreich finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Leader 2014 - 2020 erhalten Sie hier.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den jeweiligen Regionalbüros helfen Ihnen bei Ihren Fragen gerne weiter:

Mühlviertel:
Leaderregion Donau-Böhmerwald
Leaderregion Sterngartl-Gusental
Leaderregion Mühlviertler Alm
Leaderregion Mühlviertler Kernland
Leaderregion Perg-Strudengau
Leaderregion Urfahr West (Uwe)

Innviertel:
Leaderregion Sauwald-Pramtal

Leaderregion Mitten im Innviertel
Leaderregion Oberinnviertel-Mattigtal

Hausruckviertel:
Leaderregion Eferding
Leaderregion Mostlandl-Hausruck

Traunviertel:
Leaderregion Wels Land

Leaderregion Linz Land
Leaderregion Traunvierteler Alpenvorland
Leaderregion Vöckla-Ager

Pyhrn-Eisenwurzen:
Leaderregion Nationalpark Region Oö. Kalkalpen

Salzkammergut:
Leaderregion Traunsteinregion

Leaderregion Kulturerbe Salzkammergut Regis
Leaderregion Attersee-Attergau
Leaderregion Fuschlsee-Mondseeland

Museumsförderung des Bundeskanzleramtes

Achtung: Neue Modalitäten!
Im Zuge der Umstrukturierungen im Jahr 2015 betreffend die Sektionen Kunst und Kultur im Bundeskanzleramt zu einer gemeinsamen Sektion ergeben sich für die Einreichungen im Bereich Museum kleine Änderungen.

Als besonders förderungswürdig gelten Kooperationen von Museen untereinander, in Museumsverbänden oder mit anderen gesellschaftlichen Einrichtungen und Initiativen, die

  • eine inhaltliche Weiterentwicklung oder Anpassung an heutige Fragestellungen der Museen ermöglichen
  • neue, insbesondere auch sozioökonomisch benachteiligte, schwer erreichbare oder in Museen unterrepräsentierte Zielgruppen, wie etwa Menschen mit Migrationshintergrund, erschließen
  • neue Möglichkeiten und Formen des Museumsbetriebs entwickeln
  • sowohl bei Sammlungspflege und Aufarbeitung der Bestände als auch bei der Entwicklung von Themen und Vermittlungsprogrammen neue Formen der Kooperation von Wissenschaft und Museen eröffnen.

In Bezug auf inhaltliche Ausrichtung und Differenzierung der eingereichten Projekte wird besonderes Augenmerk gelegt auf

  • kritische Auseinandersetzung mit dem gewählten oder vorgegebenen Thema,
  • Vermittlung von kulturellen, sozialen, politischen, ökonomischen oder ökologischen Implikationen der Themen,
  • Vermittlung eines weltoffenen, vernetzten Denkens,
  • kritische Reflexion bzw. Abbau von Vorurteilen und Stereotypen,
  • Förderung von Gleichberechtigung und Gendergerechtigkeit,
  • Barrierefreiheit
  • Kooperationen mit Bildungsinstitutionen

Gefördert werden können:

  • herausragende Initiativen zur Stärkung des Museums als Ort des gesellschaftlichen Diskurses
  • Maßnahmen zur zeitgemäßen Aktualisierung der Präsentation der Sammlung
  • Sonderausstellungen, wenn sie für die Neupositionierung und langfristige Entwicklung des Museums relevant sind
  • Spezialprojekte zur Sammlungspflege: Restaurierung und Konservierung, digitale Inventarisierung musealer Objekte, Maßnahmen zur Objektsicherung
  • außergewöhnliche museumsbezogene Vermittlungsprojekte

Nicht gefördert werden hingegen:

  • bauliche Maßnahmen
  • der Betriebsaufwand von Museen
  • der Ankauf musealer Objekte
  • Kataloge und andere Publikationen


Gefördert werden können nur jene Museen, die

  • zum Zeitpunkt des Förderantrags Träger des Österreichischen Museumsgütesiegels sind oder konkrete Maßnahmen zur Erreichung der Qualitätsstandards nach dem Österreichischen Museumsgütesiegel und den definitorischen Standards von ICOM setzen
  • nachweisen können, dass sie die Kriterien des Österreichischen Museumsgütesiegels (vgl. www.museumsguetesiegel.at) erfüllen
  • plausibel darstellen können, dass sie diese Kriterien auch in den Folgejahren erfüllen können

    Für eine Einrichtung sind erforderlich:

  • Förderungsformular Museumsförderung, ausgefüllt und unterschrieben
  • Kurzbeschreibung des Museums (Geschichte, Leitbild, Schwerpunkt, Museums- und Sammlungskonzept, Entwicklungsperspektive, Art und Anzahl der Veranstaltungen, max. drei  A4-Seiten)
  • Statuten (jeweils nur bei Erstantrag oder Änderung), Vereinsregisterauszug, Firmenbuchauszug
  • Beschreibung des Projektes, Zeitplan (max. fünf A4-Seiten)
  • ausgefüllte Kostenkalkulation - Museumsförderung (laut Formular)
  • bei Bedarf kann eine detailliertere Kostenkalkulation beigelegt werden
  • Förderungen der öffentlichen Hand (Bund, Land, Gemeinde, EU) in den letzten fünf Jahren (Förderstelle, Zweck und Höhe)


Einreichtermin: jährlich jeweils bis 31. Oktober für das jeweilige Folgejahr

Förderkriterien und Antragsformular finden Sie hier.

Ansprechpartnerin:
Mag.a Karin Zizala
Bundeskanzleramt Österreich / Sektion II: Kunst und Kultur
Abteilung 7 - Kulturinitiativen, Museen, Volkskultur
Concordiaplatz 2
1010 Wien
Tel.: +43 (0)1/53 115-20 68 70
E-Mail: karin.zizala(kwfat)bka.gv(kwfdot)at
www.bundeskanzleramt.at

www.kunstkultur.bka.gv.at


Förderungen der Europäischen Union

Seit 2014 läuft die neue EU-Förderperiode und neue Ziele, Strategien und Förderprogramme sind in Kraft getreten. Auch Kunst und Kultur tragen wesentlich zu den Zielen der Regionalpolitik bei: zur Attraktivität, Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit sowie zum sozialen Zusammenhalt.
Die österreichische kulturdokumentation hat im Auftrag des Bundeskanzleramts, Sektion Kunst und Kultur nun einen praktischen Ratgeber zu den Operationellen Programmen der Europäischen Regionalförderung in Österreich erstellt.
Der Ratgeber Auf einen Blick. EU-Regionalförderungen für Kunst und Kultur bietet österreichischen Kulturschaffenden, Künstlerinnen Künstlern sowie Institutionen - EU-Neulingen und Profis - konkrete und praktische Unterstützung dafür. Er stellt alle in Österreich laufenden Programme in Steckbriefen dar, leitet zu Projektentwicklung und Antragstellung an und beantwortet alle Fragen zum Thema wie Welche Programme gibt es? Welche Projekte werden gefördert? Unter welchen Voraussetzungen werden Kunst- und Kulturprojekte gefördert? Wie funktionieren Antragstellung, Durchführung und Abrechnung? Wo wird Beratung angeboten?
In einem umfangreichen Glossar sind alle wichtigen Begriffe zur EU-Regionalpolitik nachzulesen und die notwendigen Informationen zusammengefasst.

Ein Download ist auf der Homepage von ICOM-Österreich möglich: http://icom-oesterreich.at/publikationen/auf-einen-blick-eu-regionalfoerderungen-fuer-kunst-und-kultur


Informationen und Hinweise zu individueller Beratung im Zusammenhang mit den Programmen der Europäischen Union sowie zu den Einreichformalitäten finden Sie unter:

cultural contact point austria
InfoRelais - Mag. Sylvia Amann