Museum Innviertler Volkskundehaus
Kontakt und Öffnungszeiten
Kirchenplatz 13
4910 Ried im Innkreis
Telefon: 07752/901-301 od. 302
Fax: 07752/71217-8300
E-Mail: kultur(vpsat)ried.gv(vpsdot)at
Homepage: www.ried.at
- Bezirk: Ried
- Museumsradwege: Römerradweg
- Sammlungsschwerpunkte: Geschichte, Handwerk, Kunst, Kunstgewerbe, Personen, Religion, Sonstige, Volkskunde, Alltagskultur
- Museumskategorien: Geschichtsmuseum, Heimatmuseum
Ausgezeichnet mit dem
österreichischen Museumsgütesiegel
www.oberoesterreich.at/ried.innkreis
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag
9:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr
Samstag: 14:00 - 17:00 Uhr
Museumsführungen für Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich.
Eintritt:
Einzelkarte: 3,00
Seniorenkarte: 2,50
Gruppenkarte: ab 5 Personen je 2,20
Kinder, Jugendliche, Studenten, Präsenz- und Zivildiener: 1,00
Familienkarte:
2 Erw. u. Kinder bis 15 Jahre.: 5,00
1 Erw. u. Kinder bis 15 Jahre.: 3,00
Jahreskarte: 7,00
Audioguide Museum: 1,50
Audioguide Stadt: 3,00
Führungen bis 10 Personen: 25,00
für mehr als 10 Personen: 1,50 p. P.
Schüler im Rahmen der Aktion Schule und Museum
Führung durch Lehrpersonen: frei
Führungen im Stadtgebiet je Gruppe bis 35 Personen: 40,00
ab 35 Personen jede weitere Person zusätzlich: 1,80
Stadtführung mit Figurensaal/Sonderausstellung je Gruppe bis 35 Pesonen: 50,00
ab 35 Personen jede weitere Person: zusätzlich 2,00
Auskunft:
Museum Innviertler Volkskundehaus
Dr. Sieglinde Frohmann
Träger:
Stadtgemeinde Ried im Innkreis
Veranstaltungen
-
„Elisabeth Wimmer-Röck – lebendig“,
02.02.2012 19:00 - 24.03.2012, Ried im Innkreis
Beschreibung
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gründeten Rieder Bürger eine "Gesellschaft zur Pflege der Rieder Heimatkunde", die sich mit Lokalgeschichte und Forschungen rund um die Bildhauerfamilie Schwanthaler befasste. Der drohende Verkauf der so genannten "Kögl-Krippe" von Johann P. Schwanthaler d. Ä. war Ausgangspunkt zur Gründung des Museums. Mit dem Ankauf dieses Werkes wurde der Grundstein der Sammlung gelegt, die neben Schwanthaler-Skulpturen auch Objekte des bürgerlichen und bäuerlichen Lebens beinhaltet. Bis 1933 konnte die Sammlung auf 5500 Katalognummern erweitert und im selben Jahr durch die Stiftung einer umfangreichen Sammlung religiöser Volkskunst des Pfarrers Johann Veichtlbauer (1867-1939) verdoppelt werden. Das daraufhin neu geschaffene Museum erhielt auf Wunsch Veichtlbauers den Namen "Innviertler Volkskundehaus".
Das Museum erfuhr eine systematische Erweiterung durch den Stadthistoriker Prof. Max Bauböck (1897-1971). Seit 1973 wird das Museum durch die Kulturabteilung der Stadtgemeinde Ried geführt. Es folgten der Um- und Ausbau des Museums, das mit seinen Sammlungen an Volkskunde und religiöser Volkskunst eines der qualitätvollsten Häuser in Oberösterreich ist.
Die Sammlungen
Die Sammlungen umfassen rund 12.000 Objekte, etwa 40.000 Heiligen- und
Andachtsbilder sowie rund 3000 Gemälde und Grafiken. Schwerpunkte bilden:
- Die Bildhauerfamilie Schwanthaler
Herausragende Werke dieser bayerisch-österreichischen Künstlerdynastie, die mehr als 200 Jahre in Ried im Innkreis ansässig und künstlerisch tätig war, sind im Figurensaal des Museums zu sehen.
- Volkskundliche Sammlungen
Handwerk, Trachten, Schmuck und Gefäße, wie Glaswaren aus Böhmen oder der Freudenthaler Glashütte, Fayencen aus Gmunden, Zinn aus der Ried und Viechtauer Holzwaren werden gezeigt.
- Religiöse Volkskunst
Die Sammlung religiöser Volkskunst umfasst Andachtsbilder, barocke Spitzenbilder,
Hinterglasbilder, Wetterkreuze, Reliquienkreuze und kunstvolle Klosterarbeiten.
Auch religiöse Schutz- und Heilmittel sowie Amulette sind zu bestaunen. Eine
Besonderheit stellt die "Oberndorfer Krippe" dar, vor der im Jahr 1818 erstmals das
weltberühmte Weihnachtslied "Stille Nacht, Heilige Nacht" erklang.
- Galerie der Stadt Ried
Die Galerie der Stadt Ried bietet einen Überblick über das künstlerische Schaffen im Innviertel ab dem späten 19. Jahrhundert. Das künstlerische Schaffen der Region wurde stark von der Innviertler Künstler-Gilde (IKG) geprägt, die 1923 als die erste landschaftsbezogene Künstlervereinigung Oberösterreichs gegründet wurde.
- Stadtgeschichte
Die stadtgeschichtliche Dauerausstellung "Ried - zwischen Bayern und Österreich" wurde 2003 gestaltet und versteht sich als Ort der Auseinandersetzung und der Begegnung mit der Rieder Kultur und Vergangenheit.
Die Ausstellung kann von Menschen mit Beeinträchtigung ohne Einschränkung besucht werden. Rampen für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer, Texte in Braille-Schrift, Hörstationen und Bildreproduktionen zum Tasten sind ebenso zu finden wie Objekte gibt, die berührt werden dürfen - was für alle Besucherinnen und Besucher eine besondere Bereicherung darstellt.
Kirchenplatz 13
4910 Ried im Innkreis
