OÖ. Schulmuseum

Kontakt und Öffnungszeiten

Böhmerstraße 1
4190 Bad Leonfelden

Ausgezeichnet mit dem
Österreichischen Museumsgütesiegel

Registriertes Museum

Mitglied beim Verbund Oberösterreichischer Museen


www.oberoesterreich.at/bad-leonfelden

Öffnungszeiten:
Öffentliche Führungen
1. April bis 1. November, sowie 1. Adventwochenende, 26. Dezember, 1. und 6. Jänner, Osterwochenende auch im März: Führungen an Dienstagen, Samstagen, Sonn- und Feiertagen jeweils um 14:00 und 15:30 Uhr. Individuelle Besichtigung mit Audio Guide an diesen Tagen von 14:00 bis 17:00 Uhr möglich.

Gruppenführungen ab 8 Personen jederzeit nach Voranmeldung (07213/6397) möglich!

Achtung! Vergünstigtes Kombiangebot „Lebzeltarium –Schulmuseum“ für Gruppen auf Anfrage im Tourismusbüro (07213 6397)

Eintritt:
Führung oder Audio-Guide:
Einzelbesucher: 4,50
Schüler: 3,50
Gruppen bis 8 Personen: 35,00

Gruppen über 8 Personen: 4,00
Schülergruppen: 3,00

„Historische Schulstunde" für Schulklassen: 4,00
für Erwachsene: 5,00
Sektempfang mit anschließender Führung (Klassentreffen, Familienfeiern …): 7,00

Familienkarte Eltern mit 1 Kind: 12,00
jedes weitere Kind: 2,00

Auskunft:

Träger:
Verein OÖ. Schulmuseum

Veranstaltungen

Beschreibung

Das OÖ. Schulmuseum Bad Leonfelden zählt seit seiner Eröffnung im Jahr 1988 zu den Fixpunkten, wenn man die oberösterreichische Museumslandschaft erkunden will. Untergebracht ist es im ehemaligen Pfarrschulhaus der Gemeinde. Das Gebäude ist die älteste in Oberösterreich noch erhaltene Pfarrschule, die als "domus disciplinae" im Jahr 1577 gegründet und bis 1850 als Schule genutzt wurde. Danach war dort bis 1912 das Bezirksgericht untergebracht. Im Urzustand noch erhalten sind der Klassenraum, die sanitäre Ausstattung, der Schulkarzer und die teilweise spätgotischen Fensterrahmungen.

Die Initiative zur Gründung eines Schulmuseums ging vom Bezirksschulrat Urfahr/Umgebung aus und reicht bis in das Jahr 1980 zurück. Eine Gruppe engagierter Lehrer trieb konsequent die Errichtung des Museums voran, bis es schließlich im Jahre 2002 seinen räumlichen Endausbau erreicht hatte.

Schwerpunkte der Präsentation bilden unter anderem die Einführung der Schulpflicht durch Kaiserin Maria Theresia, das Zeugniswesen und die Leistungsbeurteilung im Wandel der Zeit sowie das Berufsbild des Lehrers im Laufe der Geschichte. Eine umfangreiche Lehrmittelsammlung, Schulbücher und Schulwandkarten des 19. Jahrhunderts erläutern die unterschiedliche Unterrichtsmethodik, die im Schulalltag vergangener Zeiten zur Anwendung kam. Die Entwicklung des Lesebuchs sowie die Entstehung der Schrift und der verschiedenen Schreibgeräte vom römischen Stilus zur Füllfeder bilden weitere Eckpunkte der Präsentation.

Das Schulmuseum zeigt, wie weit sich Unterricht und Erziehung in vier Jahrhunderten zum Guten gewendet haben. Auch die Entwicklungen des geschlechtsspezifischen Unterrichts werden anhand des Handarbeitsunterrichts erläutert. Der Ausstellungsbereich "Schule unterm Hakenkreuz" erklärt mit vielen Originalobjekten die Instrumentalisierung und Vereinnahmung der Schuljugend in einem totalitär geführten Staat (Österr. Museumsaward 2010). 2001 wurde mit der umfangreichen Sammlung an Schulfilmen ein weiterer Schwerpunkt gesetzt.

Mit Hilfe des ersten Leseutensils, einem ABC-Täfelchen aus dem 18. Jahrhundert, und einem dazugehörigen Lebkuchenmodel als Raritäten besonderer Art kann das Museum auch die einstige Methode zum Erwerb der "Lesekunst" anschaulich demonstrieren.

Speziell für Schüler und Lehrpersonal der 3. und 4. Schulstufe stellt das Museum lehrplangerechtes Material zur Vor- und Nachbereitung des Museumsbesuches (Merkstoff, Quiz, Fleißbildchen für die Besten) zur Verfügung.

Die Vermittlung der Museumsinhalte erfolgt ausschließlich durch besucherorientierte Führungen, auf Wunsch auch über "Historische Schulstunden" oder mittels Audio Guide in deutscher, englischer und tschechischer Sprache (für Erwachsene).

Vertiefen kann man sein Wissen über die österreichische Schulgeschichte schließlich auch noch anhand des Museumsbuches "Fleißbild, Rohrstab, Eselsbank", eines von vielen originellen Mitnahmeartikeln aus dem Museumsshop.

Das Schulmuseum Bad Leonfelden besuchen heißt:

  • Schulluft aus über vier Jahrhunderten zu atmen
  • Erinnerungen an die eigene Schulzeit wachzurufen
  • Einen alten Schulfilm nach Wahl zu erleben
  • Darüber nachzudenken, wie weit sich Unterricht und Erziehung zum Guten gewendet haben
  • Einen erlebnisreichen Ausflug in eine merkwürdige Grenzregion, 27 km nördlich von Linz, zu unternehmen

Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sind ca. 50% der Ausstellungsfläche barrierefrei besuchbar (Parterre des Museums).

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OÖ. Schulmuseum
Böhmerstraße 1
4190 Bad Leonfelden
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