Stadtmuseum Schärding

Kontakt und Öffnungszeiten

Schlossgasse 10
4780 Schärding

Registriertes Museum

Mitglied beim Verbund Oberösterreichischer Museen


www.oberoesterreich.at/schaerding

Öffnungszeiten:
1. Mai bis 31. Oktober:
Mittwoch, Donnerstag, Samstag, Sonntag 10:00 - 12:00 und 14:00 - 17:00 Uhr.
Montag, Dienstag geschlossen
Führungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung.

Eintritt:
Erwachsene: 2,20
Kinder (ab 6 Jahre): 1,50

Ermäßigt:
Gruppen (ab 10 Personen): 1,50 p.P.
Familie bei Vorlage der Passau-Card, OÖ. Familienkarte: 5,00

Schüler/innen im Klassenverband je 1,00
Lehr- und Begleitpersonen frei
Führungspauschale: 11,00
Jahreskarte: 15,00

Auskunft:
Oswin Marehart
Markus Furtner
Tourismusverband Schärding

Träger:
Stadtgemeinde Schärding

Beschreibung

Bereits im Jahre 1905 gründeten geschichtsbewusste Schärdinger Bürger unter der Leitung von Eduard Kyrle einen Musealverein und fassten den Entschluss, die Zeugnisse der Vergangenheit Schärdings zu sammeln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Noch im selben Jahr stellte die Stadtgemeinde Schärding das äußere Burgtor als Ausstellungs- und Bewahrungsort zur Verfügung. Das Erscheinungsbild des Gebäudes selbst ist durch das einstig viergeschoßige Burgtor geprägt, dem stadtseitig 1580 ein zweigeschoßiger Renaissancebau hinzugefügt wurde. Heute präsentiert das Stadtmuseum in seinen Schauräumen einen Querschnitt durch die verschiedenen historischen Epochen Schärdings, beginnend mit prähistorischen Ausgrabungen und der frühen Siedelungsgeschichte.

Das Wasser hat in Schärding einen besonderen Stellenwert: Einerseits fließt hier der Inn als bedeutender Verkehrsweg, andererseits waren die Bäche Energielieferant für die vielen Mühlen. So ist der Innschifffahrt und dem Mühlenwesen im Museum ein eigener Raum gewidmet. Weiter geht es mit den verschiedenen Handwerkszünften, die in der Stadt ansässig waren. Handwerk und Handel hatten in Schärding einen goldenen Boden. Die anschließende Bürgerstube vermittelt den Besucherinnen und Besucher anschaulich, wie einst die wohlhabenden Bürger gewohnt haben. Wertvolles Mobiliar, Gläser, aber auch Trachten sowie Portraits bedeutender Schärdinger Bürger lassen Vergangenes lebendig werden und zeigen das hohe kunsthandwerkliche Können der Zeit.

Glaube, Aberglaube und religiöser Volkskunst widmet sich ein weiterer Ausstellungsraum. In den ausgestellten Exponaten spiegelt sich die tiefe Religiosität der Menschen wider. Votivtafeln, Votivgaben, Gebetbücher und andere bedeutende Objekte der Alltagskultur zeugen von tiefer Volksfrömmigkeit.

Einen besonderen Schwerpunkt der Sammlung des Schärdinger Museums bilden Meisterwerke der gotischen und barocken Schnitzkunst. Hervorzuheben sind die Werke des Allgäuer Bildhauers Hans Multscher, der am Ulmer Münster wirkte und dessen Madonna mit Kind ebenso zu sehen ist wie die Werke Christus am Kreuz und Ecce Homo von Johann Peter Schwanthaler d. Ä., der als Hauptmeister des Rokoko im Innviertel gilt und durch die besondere Qualität seiner Werke eine wichtige Position innerhalb der Kunstgeschichte vertritt. Ein unbekannter gotischer Meister schuf den Spanischen Christus, der vor allem durch seine realistische Erscheinung beeindruckt, und ein weiteres kostbares Exponat darstellt.

An das Stadtmuseum-Heimathaus angegliedert ist in der Schlossgasse die Schlossgalerie. Hier werden in wechselnden Ausstellungen Werke von Künstlerinnen und Künstlern von beiden Seiten des Inns gezeigt. Die Kunst ist in Schärding schon lange "grenzenlos". 

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Stadtmuseum Schärding
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