Most- und Heimatmuseum

Kontakt und Öffnungszeiten

Kirchenplatz 10
4076 St. Marienkirchen an der Polsenz

Registriertes Museum

Mitglied beim Verbund Oberösterreichischer Museen


www.oberoesterreich.at/st.marienkirchen.polsenz

Öffnungszeiten:
April bis Oktober
Samstag 14:00 - 17:00 Uhr
und nach Voranmeldung

Eintritt:
Erwachsene: 5,00
Familien: 10,00
Kinder: 2,00
Genussschluckerl und Führungen
sind im Eintrittspreis inbegriffen.

Auskunft:
Gemeindeamt St. Marienkirchen a. d. Polsenz

Träger:
Verein Lebenswertes Samarein

Beschreibung

Die Gegend um St. Marienkirchen an der Polsenz ist weitum bekannt für die gute Qualität des Mostes. Selbst im Gemeindewappen weist die Mostpresse auf eine durch das Klima begünstigte Mostgegend hin. Es lag daher nahe, in Samarein, wie der Ort hier genannt wird, ein Mostmuseum einzurichten.

Als der alte Getreidespeicher des Pfarrhofes in den 1970er Jahren zu verfallen drohte, entschloss man sich, das Gebäude zu renovieren und als Heimathaus mit Most als Schwerpunkt einzurichten. Der Getreidespeicher ist Teil der stattlichen Pfarrhofanlage und dürfte um 1700 errichtet worden sein. Sein derzeitiges Aussehen erhielt er aber nach einem Großbrand im Jahre 1822.

Im Erdgeschoß befindet sich das im original erhaltene Presshaus. Das erste und zweite Obergeschoß dienten als Getreideschüttböden für den Pfarrhof selbst und für den damals noch zu entrichtenden Zehent von 64 Grundeigentümern. Eine mächtige Dachbodenkonstruktion verleiht dem Zweckbau sein spezielles Aussehen.

Der Rundgang durch die Ausstellungsräume beginnt im Presshaus. Geräte zur Mosterzeugung aus den letzten drei Jahrhunderten prägen den Raum. Angefangen von dem alles dominierenden Rosswalzel, der riesigen Zwangspresse, den verschiedenen Obstmühlen bis zu einem 3200 l fassenden Mostfass sind hier untergebracht. Im ersten Obergeschoß finden die Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über das Binderhandwerk, alte Maße und das Leben in den kargen Stuben. An verschiedenen Informationsständen können sich die Gäste über das Produkt Most informieren. Auf einer Weltkarte wird gezeigt, wo der Most auch Most heißt und wer seine Verwandten sind. Der Wissensdurst kann am "Geschichtekrug" gelöscht werden. Der Anfang für eine Mostflaschensammlung ist gemacht und soll sich zu einer der größten weltweit entwickeln.

Im zweiten Obergeschoß sind für den Jahresrhythmus typische landwirtschaftliche Geräte zu sehen, die das schwere Leben der Vorfahren prägten: hölzerne Pflüge, ein Dreschkastenmodell, Mosttransporter, Arbeits- und Sportgeräte, alte Bienenkörbe u. v. m.

Interessenten öffnen wir auch gerne unser begehbares Depot im neu ausgebauten Dachgeschoß, das vor lauter landwirtschaftlichen Geräten schon überquillt. Das Schönste zum Schluss: Sie beschließen den Rundgang mit einem Genussschluckerl vom ausgezeichneten Samareiner Most (Saft). Gesundheit! Sollst leben!
Vermittlungsprogramme auf Anfrage.

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Most- und Heimatmuseum
Kirchenplatz 10
4076 St. Marienkirchen an der Polsenz
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