Bräustüberl Museum
Kontakt und Öffnungszeiten
Marktstraße 101
4760 Raab
Telefon: 07762/2255
Fax: 07762/2255-1
E-Mail: franz.wetzlmaier(kwfat)aon(kwfdot)at
Homepage: www.raab.ooe.gv.at
- Bezirk: Schärding
- Museumsstraßen: Pramtal Museumsstraße
- Sammlungsschwerpunkte: Gewerbe, Handel
- Museumskategorien: Heimatmuseum
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Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag 7:00 - 12.00 Uhr
und 13:00 - 17:00 Uhr
Mittwoch, Freitag 7:00 - 12:30 Uhr und nach Vereinbarung
Eintritt:
Erwachsene: 2,00
Kinder: 1,00
Auskunft:
Bettina Königseder
Franz Wetzlmaier, Tel.: 07762/2483
Träger:
Raaber Museen
Beschreibung
An die Brautradition des Innviertels erinnert das Museum in den Kellergewölben des
Amtshauses von Raab. Einstmals war hier tatsächlich ein Bräustüberl untergebracht.
Das Gebäude ist mehr als 200 Jahre alt und wurde im Jahre 1877 von der
Brauereifamilie Leopold und Maria Schatzl angekauft, die es als Wohnhaus mit
Pferdestallungen und Bräustüberl verwendete. Nach der Schließung der letzten
Brauerei wurde das Gebäude 1939 von der Gemeinde gekauft und als Gemeindeamt
verwendet. Seit 1993 ist hier das Bräustüberlmuseum untergebracht, das die
Brauereigeschichte in Raab dokumentiert.
Das Raaber Bier der insgesamt drei Brauereien (die 1588 gegründete
Lindingerbrauerei, Schatzlbrauerei, 1589, und Neumayrbrauerei, 1609) erfreute sich
eines guten Rufes und war als besonders stark weitum bekannt, was auch des Öfteren
der Innviertler Mundartdichter Franz Stelzhamer zu spüren bekam: Raaba Bier,
Raaba Bier, bist wie a graba Stier, haust um di, schlagst um di, sakra di! Das
Bier wurde weithin exportiert, angeblich bis nach Linz und Wien. Das Lindingerbier
wurde sogar von medizinischen Fachkreisen wärmstens empfohlen.
Um die Jahrhundertwende war die Blütezeit des Raaber Biers (ca. 1910) und die
Schatzlbrauerei fusionierte sich mit den beiden anderen Brauereien. Infolge des
Todes des Betriebsinhabers und der allgemeinen Wirtschaftslage schloss 1932 die
Brauerei ihre Tore, was einen schweren Schlag für Raab bedeutete, da die Brauerei
nahezu 300 Personen in irgendeiner Weise beschäftigte. Die Produktion betrug um
diese Zeit rund 18.000 Hektoliter.

Marktstraße 101
4760 Raab
