Südafrikanische Maske

© Afrikamuseum Riedegg

Afrikamuseum

Kontakt und Öffnungszeiten

Gästehaus Schloss Riedegg, Riedegg 1
4210 Gallneukirchen

Mitglied beim Verbund Oberösterreichischer Museen


www.oberoesterreich.at/gallneukirchen

Öffnungszeiten:
Sonntag und Feiertag 14:00 bis 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Eintritt:
Freiwillige Spenden

Auskunft:
Helga Dorninger

Träger:
Schloss Riedegg GmbH & Co KG.

Beschreibung

Auf einem niedrigen Bergkegel liegt neben der Ruine der ehemaligen Burg das Anfang des 17. Jahrhunderts erbaute neue Schloss Riedegg. Im 19. Jahrhundert verlor Riedegg als Verwaltungs- und Wohnsitz immer mehr an Bedeutung. 1936 erwarb die Kongregation der Missionare von Mariannhill den Komplex. Im Jahr 2015 haben die Marianhiller das Schloss an die aus sieben Gesellschaftern bestehende Initiative Schloss Riedegg GmbH & Co KG verkauft und übergeben.

Nach umfassender Renovierung beherbergt dieser heute unter anderem ein Afrikamuseum mit einer bemerkenswerten ethnografischen Sammlung. Zu sehen sind Tierpräparate aus Transvaal und Oranje, Haushaltsgeräte des Zulustammes, Waffen (Speere, Pfeile, Äxte), Schmuck (Armbänder, Ringe, Ohrringe, Ketten) und religiöse Utensilien.

"Das Wertvolle an den Gegenständen des Museums sind die Geschichten, die dahinter stecken."

Handgeschöpftes Briefpapier
Mit der Geschichte des "Antaimoro Papiers" möchten wir Sie nach Madagaskar entführen. Sie finden dieses Papier in der Vitrine "Vom Baum zum fertigen Produkt". Die Geschichte dieses handgeschöpften Papiers geht auf das 7. Jahrhundert zurück, als ein Segelboot aus Arabien im Südosten der Insel Schiffbruch erlittt. Die Araber konnten nicht mehr heimfahren …

Kunst aus Müll
Die Idee für diese Bezeichnung stammt aus Middelburg in Südafrika, in dem Sarah Mahlangu, eine bemerkenswerte Frau, 1998 ein Projekt mit dem Namen "Something out of nothing" gestartet hat. Das Hauptanliegen war und ist nach wie vor: Arbeit für die Arbeitslosen zu schaffen. Wichtig ist auch der Recycling- und der Gemeinschaftsaspekt.

Männerstöcke
Stöcke mit dem großen Knauf benützten die Männer zum "Fechten und Kämpfen". Die einfachen Stöcke mit dem Wurzelknauf wurden zum Viehhüten und zur Verteidigung verwendet. Die kunstvoll ausgeführten Stöcke waren ein Aushängeschild für das Ansehen der Männer, denn: "Kein Mann ging ohne Stock aus".

Masken und Figuren
Verschiedene Masken und Figuren, "Wasserträgerin, die drei Prediger, Vater mit Kindern"  und Tierfiguren, wie "Krokodile, Kühe aus Simbabwe", bereichern die ethnografische Sammlung.

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