Walther Gabler 1915-1993 – Mentor der Innviertler Künstlergilde
Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 19:00 Uhr
Walther Gabler wurde am 30. Juni 1915 in Ried im Innkreis im Haus Dietmarstraße Nr. 5 geboren. Der Vater, Heinrich Gabler (*3. August 1884, † 21. April 1930), stammte aus einer Lehrerfamilie und war ab 1914 Zeichenprofessor am k.k. Staatsgymnasium in Ried, die Mutter Auguste, geb. Sigmund, kam aus einer Bäckermeisterfamilie. Beide waren im niederösterreichischen Horn beheimatet. Da Walther Gabler bereits als Kind durch sein außergewöhnliches Zeichentalent aufgefallen war, trat er nach der Reifeprüfung am Humanistischen Gymnasium in Ried (26. Juni 1934) in die Fußstapfen seines Vaters und begann 1934 seine künstlerische Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seiner gediegenen Ausbildung entsprechend umfasst Gablers umfangreiches Werk alle Techniken bis hin zu Experimenten die die Geheimnisse der mittelalterlichen Tafelmalerei auf Goldgrund betrafen. Mit Landschaften und Stillleben in Ölmalerei und Aquarell präsentierte er sich bei fast allen Gildenausstellungen. Vor allem war er aber einer der gesuchtesten Porträtisten weitum. Die Ausstellung zeigt Werke aus allen Schaffensperioden des Künstlers aus dem Bestand des Museums Innviertler Volkskundehaus und aus Privatbesitz. Werke von Walther Gabler befinden sich im Museum Innviertler Volkskundehaus in Ried im Innkreis, in den Oberösterreichischen Landesmuseen/Landesgalerie und im Stadtmuseum NORDICO in Linz.
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