08.04.2010
- 01.08.2010
Wien - Stadt ohne Gewähr
12.06.2010
- 02.08.2010
Gemälde und Zeichnungen
13.08.2010
Vortrag: „Sprichwörtlich“
15.08.2010
Volksmusiknachmittag am Brunnbauerhof
08.07.2010
- 22.08.2010
Abend in China
Von einem Fachgremium, welches sich aus Vertretern von ICOM-Österreich (International Council of Museums, Nationalkomitee Österreich) und dem Museumsbund Österreich zusammensetzt, wurde ein Bewertungsverfahren für Museen in Österreich erarbeitet, dessen Ziel eine Anpassung sowie allgemeine Hebung des Niveaus im österreichischen Museumswesen darstellt. Die angeführten Richtlinien bauen auf dem von ICOM erarbeiteten „Code of Ethics – Ethische Richtlinien für Museen“ auf und wurden den österreichischen Gegebenheiten im Museumswesen angepasst.
Die Beantragung des Österreichischen Museumsgütesiegels erfolgt freiwillig. Es wird all jenen Museen angeboten in einem eigenen Verzeichnis registriert zu werden und ein auf fünf Jahre befristetes Gütesiegel zu bekommen, die die im vorliegenden Kriterienkatalog aufgestellten Richtlinien einhalten. Diese Richtlinien repräsentieren allgemeine Standards, die für Museen jeder Art und Größe angewendet werden können. Es wird betont, dass es sich hierbei um Richtlinien handelt, bei denen der institutionelle Rahmen des jeweiligen Museums berücksichtigt wird. Der Kriterienkatalog ist auch als Hilfestellung für österreichische, speziell kleine und mittlere Museen sowie neue Museumsprojekte zu verstehen, um diese Standardrichtlinien zu erreichen. Besonderer Wert wird auf Langfristigkeit und die stabile Struktur eines Museums gelegt.
Alle Museen, die in Österreich ihren Sitz haben, sind aufgefordert, sich für das Österreichische Museumsgütesiegel zu bewerben. Teilnahmevoraussetzung ist die Anerkennung der „Ethischen Richtlinien für Museen“ („Code of Ethics“) sowie die Bereitschaft, im Rahmen des Bewerbungsverfahrens aktiv an der Selbstevaluierung mitzuwirken.
Lässt eine Bewerbung erhebliche Defizite erkennen, wird das Gütesiegel nicht zuerkannt. Eine Neubewerbung ist nach Beheben der Mängel jederzeit möglich. Im Zweifelsfall kann dem Museum empfohlen werden, die Bewerbung wegen grundsätzlicher Mängel zurückzuziehen.
Ziel ist es, mittels der Errichtung von Mindeststandards im Museumswesen ein Instrument zur Qualitätskontrolle und -verbesserung einzuführen.
Die Verleihung des „Museumsgütesiegels“ bedeutet einen öffentlichen Nachweis, dass
Den mit dem Museumsgütesiegel ausgezeichneten Museen erwächst daraus folgender Vorteil:
Die vorliegenden Richtlinien für ein österreichisches Museumsgütesiegel nehmen vor allem auf die kleinen Museen Rücksicht, setzen aber mit der im ICOM Kodex der Berufsethik festgelegten Definition eines Museums klare Richtlinien.
Dort wird in Art. 2, Abs. 1 das Museum als "eine gemeinnützige ständige Einrichtung, die der Gesellschaft und ihrer Entwicklung dient, der Öffentlichkeit zugänglich ist und materielle Zeugnisse des Menschen und seiner Umwelt für Studien- Bildungs- und Unterhaltungszwecke sammelt, bewahrt, erforscht, vermittelt und ausstellt" bezeichnet. Daraus ergeben sich die wichtigsten Kriterien für die Ausrichtung unseres Qualitätssiegels.
Die Antragstellung erfolgt über einen Selbsteinschätzungsbogen sowie ein Bewerbungsformular.
Das Museumsgütesiegel wird in der Regel im Rahmen des Österreichischen Museumstags verliehen.
Die Kosten für Bearbeitung und die Plakette betragen € 100,-.
Einreichfrist: 31. März 2010
Selbsteinschätzungsbogen (Selbstevaluierung)
Bewerbungsformular
Richtlinen und Kriterienkatalog
Die Bewerbungsunterlagen sind vollständig ausgefüllt und mit den entsprechenden Ergänzungsmaterialien zu senden an:
Mag. Udo Wiesinger
p. A. Museum Arbeitswelt Steyr
Wehrgrabengasse 7
4400 Steyr
udo.wiesinger@museum-steyr.at
oder
Mag. Thomas Jerger
p. A. Verbund Oö. Museen
Welser Straße 20
4060 Leonding
info@ooemuseumsverbund.at