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| 25.06.2008: Neueröffnung "Schnopfhagen Museum" Oberneukirchen |
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Neueröffnung
Schnopfhagen Museum Oberneukirchen
Aus Anlass des 100. Todestages des Komponisten Hans Schnopfhagen wurde im Geburtshaus des Komponisten das Schnopfhagen Museum neu konzipiert und gestaltet. Die Eröffnung erfolgt im Rahmen der Gesamteröffnung des „Kulturhauses Schnopfhagen Oberneukirchen“ am Samstag, den 28. Juni 2008, ab 17.00 Uhr durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.
Im Haus Oberneukirchen, Marktplatz 9, das durch vier Generationen im Besitz der weit verzweigten Familie Schnopfhagen war, entstand in den vergangenen Monaten auf Initiative des Kulturvereins neben dem Musikzentrum ein Kulturzentrum, das eine Begegnung mit dem Volksbildner, Schulleiter und Komponisten Hans Schnopfhagen vermittelt.
Persönliche Gebrauchsgegenstände, Möbel, Musikinstrumente und historische Portraits geben dem Museumsbesucher einen Eindruck von der Lebenswelt Schnopfhagens und ermöglichen einen breiten biographischen Zugang. Aus Familienbesitz stammt beispielsweise eine hölzerne Wiege, in der 44 junge Schnopfhagen erste Geborgenheit gefunden hatten. Eine Besonderheit stellt der 1933 von Franz Mohl zusammengestellte Stammbaum der Familie Schnopfhagen dar, der durch Ergänzung mit einer Portraitgalerie an Lebendigkeit gewinnt.
Seine Mundartgedichte, die humorvoll und pointiert Bilder aus dem Mühlviertler Alltag erzählen, können an Hörstationen ebenso nachvollzogen werden, wie seine musikalischen Werke.
Zu den musikalischen Werken zählen die Vertonungen von Stelzhamertexten und die Komposition der oberösterreichischen Landeshymne, deren Entstehungsgeschichte nachgezeichnet wird. Musikalische Interpretationen der Landeshymne sind an einer Klangstation zu hören. Zur Eröffnung des Museums ist für kurze Zeit das Original der Landeshymne als Leihgabe des Oö. Landesarchivs zu bewundern.
Schnopfhagens Präsenz im kulturellen Leben der Gemeinde zeichnet sich unter anderem durch die Gründung des „Schnopfhagen Liederkranzes“ im Jahr 1873 aus. Das Vereinsleben wird anhand von Objekten, Chroniken und Bildern erzählt.
Ein Sonderausstellungsraum, der Künstlerinnen und Künstlern offen steht, soll auch für spezielle lokal- und regionalhistorische Ausstellungen genutzt werden. Zur Eröffnung zeigt das Museum eine Ausstellung des Mundmalers Robert Holy unter dem Titel „Inspirationen aus der Natur“.
Die Besonderheit besteht auch in der zukünftigen Betreuung des Museums. Eine Partnerschaft des Kulturvereins mit dem Diakoniewerk Gallneukirchen fördert die integrative Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigung, die künftig aktiv im Museum mitwirken werden. Projekte dieser Art, die eine neue Form partizipativer Arbeit und Beschäftigung außerhalb des Schutzbereichs von Werkstätten darstellen, sind zukunftsweisend und werden speziell gefördert.
Wer ein wenig länger die Gastfreundschaft des „Schnopfhagen Museums“ genießen möchte, ist in der „Schnopfhagen Stube“ herzlich willkommen. Zudem bietet ein Museumsshop eine Reihe regionaler Produkte an. Zur Neugestaltung des Museums erscheint ein umfangreicher Museumskatalog, der die Persönlichkeit und das Wirken Hans Schnopfhagens eingehend beleuchtet.
Das Schnopfhagen Museum Oberneukirchen ermöglicht durch ausgewählte Exponate, audiovisuelle Vermittlung und Präsentation in den historischen Räumlichkeiten einen breiten und spannenden Zugang zu Persönlichkeit und Schaffen Hans Schnopfhagens und eröffnet in Verbindung mit dem Musikzentrum neue Möglichkeiten kulturellen Zusammenwirkens.
Festprogramm zur Eröffnung des Kulturhauses Schnopfhagen
Samstag, 28.6.2008:
17.00 Uhr: Festakt am Vorplatz Kulturhaus-Schnopfhagen, Marktplatz 9
20.00 Uhr: Heimatabend im Schnopfhagenstadel
Sonntag, 29.6.2008:
9:30 Uhr: Festgottesdienst in der Pfarrkirche
Anschl. um ca. 11:00 Uhr: "Tag der offenen Tür" in der Musikschule
13:30 Uhr: Brunnen-Singen am Marktplatz
Öffnungszeiten:
Ganzjährig: Di von 13.00 bis 17.00 Uhr
Juli bis Oktober: Sa und So von 13.00 bis 17.00 Uhr Kontakt:
Schnopfhagen Museum Oberneukirchen
Marktplatz 9, 4181 Oberneukirchen
Tel.: 0664/111 33 76 (Frau Rosmarie Kastner)
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