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Anbieter: Innviertler Volkskundehaus
Der Bundschuh 10 Heimatkundliches aus dem Inn- und Hausruckviertel Schriftenreihe des Museums Innviertler Volkskundehaus Ried im Innkreis 2007; Verlag Moserbauer Etwa 200 Seiten; Hardcover mit cellofaniertem Überzug Format 21x28 cm; durchgehend 4-färbig gedruckt ISBN 3-902121-34-2 Im Jubiläumsjahr der Stadt Ried – man feiert 2007, 150 Jahre Stadterhebung – erscheint der 10. Band der Schriftenreihe des Museums Innviertler Volkskundehaus „Der Bundschuh“ in erweiterter Form. Die 30 Beiträge (im Band 9 waren es 23) des neuen Bandes setzen sich wiederum mit historischen, kulturellen, volkskundlichen und naturkundlichen Themen aus dem Inn- und Hausruckviertel auseinander. Inhalt .... Josef Weichenberger - über den Erdstall „Schwarzbauer“ in Taufkirchen an der Trattnach berichtet Wilhelm Mahler - entdeckt zwei „neue“ Bodendenkmale im unteren Antiesental Franz Schoberleitner - erinnert an die Brandkatastrophe, die den Markt Haag am Hausruck im Jahr 1616 beinahe zerstörte Dr. Lothar Schultes - Vor 300 Jahren starb der bedeutende Bildhauer Thomas Schwanthaler in Ried. Dr. Lothar Schultes vom Oberösterreichischen Landesmuseum hat seinen, bei der Ausstellungseröffnung im Februar in Ried gehaltenen Vortrag zu einem ausführlichen und reich bebilderten Beitrag ausgearbeitet, der die Kunstbeziehungen Thomas Schwanthalers aufzeigt. Gerold Zue - beschreibt die Wallfahrt der Pfarre Weilbach nach Kößlarn in Niederbayern, die bereits ab dem Jahr 1448 belegt ist und bis 1913 immer am 5. oder 6. Sonntag nach Ostern abgehalten wurde Monika Würthinger - berichtet über Denkmalpflege und Kirchenrestaurierungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts Matthias Huber - widmet sich dem Baudenkmal der Schönbachkapelle in der Ortschaft Kneiding der Gemeinde Schardenberg Alfred Voithofer - hat im Zuge seiner Recherche über die Turmuhrmacher von Meggenhofen 28 Kirchtürme der engeren und weiteren Umgebung von Meggenhofen bestiegen und 22 Uhren aus den Scheichl’schen Werkstätten gefunden Fritz Strohbach - setzt sich mit dem Entstehen und Wirken der Pöschlianer Sekte in der ehemaligen Mutterpfarre Atzbach auseinander Josef Mader - Nach der Stadterhebung im Jahr 1857 erhielt Ried zwei Jahre später auch ein Stadtwappen. Die Umstände wie es zu Stadterhebung und Stadtwappen kam beleuchtet Josef Mader Peter Fußl - Bis zur Gründung der städtischen Sicherheitswache im Jahr 1895 gab es in Ried vier Turm- und Nachtwächter. Ihre Aufgaben und Lebensumstände hat Peter Fußl untersucht Sieglinde Baumgartner - zeigt das Bild der jungen Stadt Ried auf Gemälden und Grafiken des 19. Jahrhunderts, die vor allem von Leopold Gehmacher und Leander Danecker stammen Franz Buchinger - Vor 140 Jahren hat die Sparkasse der Stadt Ried ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen. Franz Buchinger berichtet über Entstehung und Auswirkung dieser bedeutenden Einrichtung bis in die Gegenwart Herwig Leibinger - fragt „Wer kennt Ahmed Zogu?“ – so titelt der Beitrag, der sich mit dem Attentat auf den albanischen König Zogu und der darauffolgenden Gerichtsverhandlung auseinandersetzt, die 1931 aus Sicherheitsgründen in Ried abgehalten wurde Johanna Samhaber - erinnert sich an die Spiele ihrer Kinderzeit Verena Traeger hat zum 100. Geburtstag ihres Vaters, des Rieder Malers Wilhelm Traeger, dessen Arbeiten im öffentlichen Raum näher betrachtet Kurt Raminger - widmet sich dem im Innviertel weitgehend unbekannten Künstler Franz Pixner, der nicht nur als Bildhauer tätig, sondern in der Zwischenkriegszeit auch politisch aktiv war und auf der Seite der Republikaner am Spanischen Bürgerkrieg teilnahm Ernst Dobetsberger - zum 100. Geburtstag hat er einen Beitrag über den gebürtigen Rieder Mundartdichter Franz Hönig verfaßt Rudolf Leßky - hat sich eingehend mit den beiden Innviertler Musikerpersönlichkeiten Leopold und Ludwig Daxsperger beschäftigt Siegfried Offenberger - hat dem aus Timelkam stammenden und ab 1848 in Ried tätigen Maler Franz Streußenberger ein Denkmal gesetzt Rudolf Mitterbauer - der in den Adelsstand erhobenen Postmeisterfamilie „von Poth“ Hans Ecker - „Glück auf, ihr Bergleut, jung und alt!“ heißt der Beitrag, der Einblicke in die Arbeits- und Lebenswelt der Hausruck-Bergleute gibt Franz Raminger - berichtet über das vor allem nach dem Ersten Weltkrieg ausgegebene Notgeld im Innviertel Herbert Gruber - ist einem abgefangenen Sprengstofftransport aus dem Dritten Reich auf den Grund gegangen Josef Bauer - hält Veränderungen im religiösen Brauchtum um 1900 fest Barbara Burgstaller - beleuchtet Veränderungen bei der Innviertler Braut seit 1850 Otto Frauscher - "Von ledigen Kindern und anderen“ heißt der Beitrag, der Erinnerungen einer Betroffenen festhält Eugenie Hanreich schreibt über Bauernhausverzierungen, Stadelmalerei und bemalte Holzarchitektur Rupert Lenzenweger - mit den naturkundlichen Beiträgen Heinz Forstinger berichtet über „Pilze in der Stadt Ried“ und „Der Rieder Untergrund" Seit dem Erscheinen des ersten Bandes im Jahr 1998 sind in dieser gediegenen Schriftenreihe des Museums Innviertler Volkskundehaus nicht weniger als 256 Beiträge von 141 Autoren erschienen. Es ist dies ein anachronistischer aber umso wertvollerer Beitrag zur Regionalkunde.
EUR 18,-- (inkl. MWSt.)
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