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Museumsthema des Monats Fest der OÖ. Freilichtmuseen Die oberösterreichischen Freilichtmuseen veranstalten am Sonntag, den 17. Mai 2009 im Rahmen des Internationalen Museumstags das „Fest der Freilichtmuseen“. Jung und Alt sind eingeladen, einen Ausflug in die Vergangenheit zu unternehmen. „Verwurzelt!“ lautet das Motto, das auf die große Tradition der Erhaltung des baukulturellen Erbes aufmerksam machen soll. Das „Fest“ setzt die Reihe der „Tage der OÖ. Freilichtmuseen“ fort und will mit einem bunten Programm eine offene Einladung an Museumsbesucher aussprechen – denn es gibt viel Neues zu entdecken! Unter den 280 öffentlich zugänglichen Museen und Sammlungen des Landes Oberösterreich kommt den Freilichtmuseen eine besondere Bedeutung zu, da sie zur Erhaltung regionstypischer Volksarchitektur in ihrem soziokulturellen Umfeld beitragen und die Erinnerung an historische Bau- und Lebensformen wach halten.
Die OÖ. Freilichtmuseen sind Zeugnis und fortwährende Erinnerung an historische Siedlungs-, Lebens- und Kulturlandschaftsformen, aus der für die Zukunft geschöpft werden kann. Freilichtmuseen wollen das Bewusstsein für Traditionen fördern und regionale Identitäten stärken. Sie wenden sich deshalb an alle Kulturinteressierten und vor allem an die Jugend, die in Zukunft dieses kulturelle Erbe antreten wird. Gäste und Besucher sind eingeladen, durch den Besuch eines Freilichtmuseums ein besseres Verständnis für das gewachsene Volkstum und seine Ausprägungen in Oberösterreich zu gewinnen und gemeinsam daraus Perspektiven für die nachhaltige Sicherung und Tradierung der Kulturgüter zu entwickeln und umzusetzen. Als ältester Museumsverband Oberösterreichs, dem heute 19 Museen angehören, lenkt der Verband der OÖ. Freilichtmuseen seit mehr als 40 Jahren umsichtig die Geschicke der Freilichtmuseen. Vom „Sumerauerhof“ in St. Florian bis zum „Stehrerhof“ in Neukirchen an der Vökla und vom „Mondseer Rauchhaus“ über das Sensenschmiedemuseum in Micheldorf und das Keltenmuseum in Mitterkirchen bis zum „Bauernmöbelmuseum Hirschbach“ spannt sich beim „Fest der OÖ. Freilichtmuseen“ ein buntes Netz von Museumsaktivitäten, die zum Verweilen, Entdecken und Erfahren einladen. Im Erlebnismuseum „D’Anzenaumühl“, dem ältesten Gewerbehof Europas, wird’s ein gemütlicher Nachmittag bei Volksmusik mit dem Goiserer Geigendischgu, Brotbacken, Mundartgedichten, einer Mühlenrallye für Kinder und vielem mehr. Mit dabei ist auch der „Geyerhammer“ in Scharnstein. 400 Jahre alt und noch immer bunt und mächtig dröhnend zeigt das Museum nicht nur die Entstehung der Sense, sondern widmet sich auch in einer neu gestalteten Ausstellung dem Auf- und Abstieg des größten Sensenwerkes der Donaumonarchie mit allen Auswirkungen auf die gesamte Region. Ein facettenreicher Tag wartet auf den Museumsbesucher auch in der „Furthmühle“ in Pram, im „Brunnbauerhof“ bei Andorf, der „Katzensteinermühle“ in Weyer, dem „Unterkagerer“ in Auberg oder dem „Denkmalhof Mittermayr“ in Pelmberg bei Hellmonsödt. Interessante Einblicke in die Geschichte unserer Vorfahren bieten auch die Windhaager Freilichtmuseen und das im Naturpark Mühlviertel gelegene Freilichtmuseum „Großdöllnerhof“, das eine Dauerausstellung zum Thema „Volksmedizin und Aberglaube“ beherbergt. In Bad Wimsbach-Neydharting zeigen Schmiede die traditionelle Herstellung von Werkzeug und Nägeln. Das „Färbermuseum“ in Gutau öffnet seine Pforten, um die alte Kunst des Blaudrucks lebendig werden zu lassen. Wie wichtig für das Bauen auch das richtige Material ist, erfährt man beim „Kalkofen“ in Steinbach am Ziehberg, wo das spannende bäuerliche Handwerk des Kalkbrennens im heißen Ofen erklärt wird. Das jüngste Mitglied im Verband, das „Freilichtmuseum Schmiedleithen“ in Leonstein, widmet sich der Hammerherrenkultur der „Schwarzen Grafen“. Ergänzt wird dieses einzigartige bauliche und landschaftliche Ensemble noch heuer durch die Revitalisierung eines wunderschönen Herrschaftsgartens. Die OÖ. Freilichtmuseen laden zum „Fest“. Die Besucher können lebendiges Handwerk erleben und so tief in die Geschichte unserer Vorfahren eindringen. Und herzhafte Bauernkrapfen lassen den Gaumen frohlocken. Darauf ein „Mahlzeit!“ Nähere Informationen: http://www.freilichtmuseen.at http://www.ooemuseumsverbund.at
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